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EU-Gipfel will sinkende Energiepreise und Iran-Deeskalation
Brüssel/EU-weit - In Brüssel kommen am Donnerstag die EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), zusammen. Ganz oben auf der Agenda steht der Iran-Krieg und die Auswirkungen auf die Energiepreise in Europa. Auf Ungarn herrscht Druck, seine Blockade eines eigentlich schon beschlossenen 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine aufzuheben. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán lehnt aber seine Zustimmung zur Freigabe des Kredits weiter ab.
Öl-Raffinerie in Saudi-Arabien bei Luftangriff attackiert
Washington/Riad - Eine Ölraffinerie in der saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu ist Ziel eines Luftangriffs geworden. Auch in Kuwait wurden zwei Raffinerieanlagen angegriffen. Die Revolutionsgarden des Iran hatten zuvor eine Warnung und Evakuierungsaufruf für Ölanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar veröffentlicht. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung eines ganzen Gasfeldes.
Gaspreis steigt nach Angriffen auf Katars Gasanlagen stark
Wien/Amsterdam - Der Preis für europäisches Erdgas ist am Donnerstag deutlich gestiegen. Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. An der Börse in Amsterdam legte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Donnerstag in der Früh um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg zeitweise auf über 115 Dollar.
Deutschkurse für Flüchtlinge sollen alltagstauglicher werden
Wien - Die Deutschkurse für Flüchtlinge werden reformiert. Ab April werden neben dem Präsenzunterricht verpflichtende Selbstlernzeiten eingeführt. In den Kursen soll der Fokus auf praktischen Sprachgebrauch - inklusive regionaler Dialekte - verstärkt werden. Flexiblere Kurszeiten und Kinderbetreuungsangebote sollen die Teilnahme erleichtern. Damit würden die Kurse "verbindlicher, alltagstauglicher und wirksamer", erklärte Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) am Donnerstag.
Ein haariges Ungetüm namens Auri als ESC-Gesicht
Wien - Eine haarige Kuriosität mit Österreichherz auf der Brust, goldenen Kopfhörern auf den Ohren und einer lilafarbenen Zylindernase im Gesicht namens Auri steht für den 70. Eurovision Song Contest von Wien. Das Maskottchen für die größte Musikshow der Welt wurde am Donnerstag knapp zwei Monate vor dem Finale vom ORF in der Wiener Stadthalle aus der Taufe gehoben. "Auri ist einfach eine Sensation, eine Frohnatur", zeigte sich Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz begeistert.
Parteien erhalten heuer rund 80 Mio. Euro an Bundesförderung
Wien - Die Parlamentsparteien erhalten heuer 79,8 Millionen Euro an Bundesförderungen. Inkludiert sind Beträge aus der Parteien-, Akademie- und Klubförderung. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Summe nur um rund 81.000 Euro, wird 2026 doch nur die Klubförderung erhöht. Der größte Betrag geht mit 22,3 Mio. Euro an die FPÖ, darauf folgen die ÖVP mit 20,9 Mio. und die SPÖ mit 17,7 Mio. Euro. Weniger entfällt auf die kleineren Parteien NEOS (9,7 Mio.) und Grüne (9,2 Mio.).
Kategorie-5-Zyklon "Narelle" vor Queensland
Cairns - Der Nordosten von Australien bereitet sich auf schwere Unwetter vor: Der Tropensturm "Narelle" hat sich zu einem Zyklon der höchsten Kategorie 5 verstärkt und steuert auf den Bundesstaat Queensland zu, wie das staatliche Wetteramt BoM mitteilte. Australiens Premierminister Anthony Albanese sprach von einem "sehr gefährlichen Wetterereignis". Die Behörden erwarten, dass das System am Freitagfrüh (Ortszeit) mit Böen von mehr als 250 Stundenkilometern auf Land treffen könnte.
Tankstellenbetreiber gegen Margenbeschränkung
Wien - Die Tankstellenbetreiber sehen die von der Regierung geplante Margenbeschränkung kritisch. Der Iran-Krieg hat die Öl- und Spritpreise stark steigen lassen. Man werde "zum Sündenbock erklärt", kritisierte der Mineralölhändler und WKÖ-Fachverbandsobmann Energiehandel, Jürgen Roth, am Donnerstag im Ö1-"Morgenjournal" des ORF Radio. Die Regierung müsse sich um die Ursachen für die hohen Preise kümmern, die in Österreich beeinflussbar seien, etwa Steuern, Abgaben und CO2-Kosten.
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red