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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Irans Geheimdienstminister bei Angriff Israels getötet

Washington - Der iranische Geheimdienstminister ist bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Ismail Khatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Mittwoch mit. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Mittwoch im Onlinedienst X, der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er machte jedoch keine Angaben dazu, wer den "feigen Mord" ausgeführt habe.

14 Tote durch Israels Angriffe auf das Zentrum von Beirut

Beirut - Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum der Hauptstadt Beirut und die Küstenstadt Sidon laut Behörden mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei den Angriffen in Beirut, die teilweise ohne vorherige Evakuierungswarnung erfolgten, starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch mindestens zwölf Menschen. Einer der Toten war nach Senderangaben ein Abteilungsleiter des Hisbollah-nahen Senders Al-Manar.

EZB berät nach Ölpreisschock über Zinsen

Frankfurt - Inflation eingedämmt, leichtes Wachstum im Euroraum: Noch vor wenigen Wochen wähnte sich die Europäische Zentralbank (EZB) in einer komfortablen Lage. Doch mit dem Krieg im Nahen Osten und dem Ölpreisschock wächst die Sorge, dass die Teuerung wieder deutlich anzieht. Nun gibt die EZB am Donnerstag (14.15 Uhr) die nächste Zinsentscheidung bekannt.

EU-Gipfel will sinkende Energiepreise und Iran-Deeskalation

Brüssel/EU-weit - In Brüssel kommen am Donnerstag die EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), zusammen. Ganz oben auf der Agenda steht der Iran-Krieg und die Auswirkungen auf die Energiepreise in Europa. Stocker machte im Vorfeld Druck für eine EU-Lösung für nachhaltige Strompreissenkungen. Auf Ungarn herrscht Druck, seine Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine aufzuheben.

Meinl-Reisinger: "Regimewechsel im Iran naives Wunschdenken"

Teheran/Wien - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hält einen "Regimewechsel mit militärischen Mitteln" im Iran für "naives Wunschdenken". Zwar gebe es Sympathien für manche Kriegsziele, doch dürfe sich Europa nicht in den Iran-Krieg hineinziehen lassen, erklärte die NEOS-Politikerin in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (Donnerstags- und Online-Ausgabe). "Wir haben keinerlei Sympathien für das iranische Regime. Aber dieser Krieg ufert aus, mit Folgen für die ganze Welt."

Tausende bei Jahrestagsdemo für İmamoğlu in Istanbul

Ankara/Istanbul - Ein Jahr nach Beginn der landesweiten Protestwelle gegen die Verhaftung und Absetzung des ehemaligen Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu haben sich erneut Tausende Unterstützer auf der Straße versammelt. Zur Kundgebung vor der Stadtverwaltung auf dem Sarachane-Platz in der Metropole Istanbul hatte die führende Oppositionspartei CHP zuvor aufgerufen. Die Menschen riefen Parolen wie "Präsident İmamoğlu" oder "Tayyip, Rücktritt" und schwenkten ihre Fahnen und Banner.

Mercosur - Österreich sagt in Brüssel "Ja, aber"

Wien - Österreich wird in Brüssel Ende März "Ja" zum Mercosur-Abkommen sagen und ein "Aber" hinzufügen. Das zeigt ein Umlaufbeschluss des Ministerrats vom 13. März. Das heißt, Österreich wird seiner Verpflichtung nachkommen und das Abkommen wie alle anderen EU-Länder unterschreiben, gleichzeitig aber darauf verweisen, dass eine vorläufige Anwendung des Abkommens erst nach Genehmigung durch den österreichischen Nationalrat möglich ist.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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