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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Irans Geheimdienstminister bei Angriff Israels getötet

Washington - Der iranische Geheimdienstminister ist bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Ismail Khatib sei in der Nacht bei einem gezielten Angriff ums Leben gekommen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Mittwoch mit. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Mittwoch im Onlinedienst X, der Tod des Ministers erfülle die Führung in Teheran mit Trauer, er machte jedoch keine Angaben dazu, wer den "feigen Mord" ausgeführt habe.

14 Tote durch Israels Angriffe auf das Zentrum von Beirut

Beirut - Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum der Hauptstadt Beirut und die Küstenstadt Sidon laut Behörden mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei den Angriffen in Beirut, die teilweise ohne vorherige Evakuierungswarnung erfolgten, starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch mindestens zwölf Menschen. Einer der Toten war nach Senderangaben ein Abteilungsleiter des Hisbollah-nahen Senders Al-Manar.

Armee tötet mindestens 80 islamistische Rebellen in Nigeria

Abuja - Nigerianische Truppen haben rund 80 islamistische Rebellen getötet. Das Militär habe mit Luftunterstützung einen Angriff der Kämpfer auf einen Militärstützpunkt im nordöstlichen Bundesstaat Borno zurückgeschlagen, teilte die Armee am Mittwoch mit. Dabei seien mindestens 80 islamistische Kämpfer getötet worden, darunter hochrangige Kommandanten. Der Angriff folgte auf mehrere Selbstmordanschläge am Montag in Bornos Hauptstadt Maiduguri mit 23 Toten und mehr als 100 Verletzten.

Ein Toter beim Absturz einer Gondel in Schweizer Skigebiet

Engelberg - Bei einem Gondelunglück in der Schweiz ist eine Person ums Leben gekommen. Die Kabine hatte sich offenbar bei starkem Wind vom Seil gelöst, war abgestürzt, einen schneebedeckten Hang hinabgerutscht und hatte sich dabei mehrmals überschlagen, ehe sie an einem Strauch zum Stillstand kam. Den Unfall filmte jemand und stellte das dramatische Video der Zeitung "Blick" zur Verfügung.

WHO: Rund 2.300 tote Zivilisten im Nahen und Mittleren Osten

Genf - Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher mehr als 2.300 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als 1.400 Tote seien im Iran gemeldet worden, fast 900 im Libanon und 20 in Israel, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Tausende Menschen in den drei Ländern seien verletzt worden. Besorgt zeigte sich Tedros über Dutzende Attacken auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal in der Region.

EU-Gipfel will sinkende Energiepreise und Iran-Deeskalation

Brüssel/EU-weit - Ganz oben auf der vollgepackten Agenda des EU-Gipfels diesen Donnerstag und möglicherweise Freitag in Brüssel steht natürlich der Krieg in Nahost und die Auswirkungen auf Europa mit einem Fokus auf die Energiepreise. Weitere große Themen sind die Lage in der Ukraine und der 90-Milliarden-Euro-Kredit, die Überarbeitung des EU-Emissionshandelssystems und das nächste mehrjährige EU-Budget. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) machte Druck für nachhaltige Strompreissenkungen.

Island und EU besiegeln Verteidigungsabkommen

EU-weit/Brüssel/Reykjavik - Wenige Monate vor einem geplanten Referendum über EU-Beitrittsverhandlungen in Island haben der nordische Staat und die Union ein Verteidigungsabkommen besiegelt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und Islands Verteidigungsministerin Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir unterzeichneten am Mittwoch in Brüssel das Vertragswerk, mit dem insbesondere die Zusammenarbeit in der Arktis gestärkt werden soll. Als EWR-Mitglied hat Island bereits jetzt Zugang zum EU-Binnenmarkt.

Pakistan und Afghanistan setzen gegenseitige Angriffe aus

Kabul/Islamabad - Pakistan und Afghanistan setzen die gegenseitige Angriffe vorerst aus. Wegen der Feierlichkeiten zu Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gelte eine sechstägige Pause des Militäreinsatzes, teilte zuerst Pakistans Informationsminister Attaullah Tarar am Mittwoch auf X mit. In Folge kündigte auch die afghanische Taliban-Regierung an, die militärischen Operationen gegen Pakistan vorerst einzustellen. Die Feuerpause sei ab Mitternacht bis zur Nacht auf den 24. März in Kraft.

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red

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