Österreichische Staatsanleihen im Späthandel überwiegend im Minus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 5 Basispunkte auf 3,26 Prozent gestiegen
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mehrheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 5 Basispunkte auf 3,26 Prozent gestiegen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 31 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,28 Prozent auf 126,12 Punkte.
Zur Wochenmitte rückten die Akteure ihre Aufmerksamkeit auf die am Abend anstehende Entscheidung des FOMC der US-Notenbank. Dies dürfte ein Event sein, das abseits des Nahost-Krieges Potenzial hat, die Märkte zu bewegen, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Die Experten rechnen nicht mit einer Veränderung der Leitzinsen von 3,50 bis 3,75 Prozent, wie auch die überwiegende Mehrheit der Finanzmarktteilnehmer.
Vielmehr sei von Interesse, wie die neuen Stabsprognosen zu Wachstum und Inflation ausfallen, wie hoch das zum Jahresende als angemessen bezeichnete Zinsniveau im Median ausfällt und wie die Kommunikation gestaltet wird, hieß es weiter.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,51 2,43 0,08 4 5 Jahre 2,82 2,75 0,06 19 10 Jahre 3,26 3,21 0,05 31 30 Jahre 3,78 3,78 0,00 29
ste/spa