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Israel tötet iranischen Funktionär Larijani
Tel Aviv/Teheran - Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Larijani ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. In iranischen Staatsmedien wurde der Tod Larijanis am Dienstagabend bestätigt.
Drei libanesische Soldaten bei Luftangriff getötet
Tel Aviv/Beirut - Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach Angaben der libanesischen Armee in der Stadt Nabatiyeh drei Soldaten ums Leben gekommen. Sie seien mit einem Auto und einem Motorrad unterwegs gewesen, teilte das Militär am Dienstag auf X mit. Zwei weitere Soldaten seien verletzt worden. Die israelische Armee erklärte, der Vorfall werde geprüft. Die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschoss israelischen Armeeangaben zufolge indes erneut Israel.
US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück
Washington - Im Lager von US-Präsident Donald Trump tun sich wegen des Iran-Kriegs erste Risse auf: Aus Protest gegen den US-Einsatz trat am Dienstag der Leiter des Nationalen Terrorabwehr-Zentrums (NCTC), Joe Kent, zurück. Der Iran sei "keine unmittelbare Bedrohung" für die USA gewesen, schrieb Trumps bisheriger Gefolgsmann in seinem Rücktrittsbrief. Er könne den Krieg deshalb nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.
Trump über Absage von NATO-Partnern verärgert
Washington/Teheran - US-Präsident Donald Trump kritisiert die NATO-Verbündeten für ihre Weigerung, sich am Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Die meisten Partner hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump am Dienstag auf der Plattform Truth Social mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe. Vor Journalisten stellte Trump ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht.
Vier Tote nach Einsturz von Baugerüst in Wien-Alsergrund
Wien - Vier Tote und einen schwer Verletzten hat ein schwerer Unfall am Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten in Wien-Alsergrund gefordert. Demnach kam es gegen 14.30 Uhr in einem Innenhof in der Porzellangasse zum Einsturz von Gerüstteilen und einer Schalung. Nach ersten Angaben der Wiener Berufsrettung wurde ein 45-jähriger Arbeiter lebensgefährlich verletzt. Die Befürchtung, dass weitere Arbeiter verschüttet bzw. getötet worden sein könnten, bestätigte sich dann gegen 18.00 Uhr.
Selenskyj wirbt in London um Unterstützung
Kiew (Kyjiw)/Brüssel - Vor dem Hintergrund nachlassender Aufmerksamkeit für den Krieg in seinem Land ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach London gereist. "Die Regime in Russland und im Iran sind Brüder im Hass", sagte Selenskyj am Dienstag als Gastredner im britischen Parlament. "Und wir wollen, dass Regime, die auf Hass beruhen, niemals, wirklich niemals, in irgendetwas gewinnen. Und wir wollen, dass kein solches Regime Europa oder unsere Partner bedroht."
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red