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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel tötet iranischen Funktionär Larijani

Tel Aviv/Teheran - Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Larijani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht ums Leben. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat aufgestiegen. Eine Bestätigung von iranischer Seite gab es zunächst nicht.

Botschafter: Khamenei nicht zur Behandlung in Russland

Moskau - Der iranische Botschafter in Moskau widerspricht Berichten, das geistliche Oberhaupt der Islamischen Republik, Mojtaba Khamenei, befinde sich in Russland zur medizinischen Behandlung. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS. Khamenei war vergangenen Mittwoch bei Angriffen der USA und Israels verletzt worden. Montagabend sagte US-Präsident Donald Trump, es sei unklar, ob Khamenei noch lebe. Einige Leute sagten, er sei tot, andere sagten, er sei schwer verletzt.

US-Wirtschaftsberater: Verkehr durch Hormuz wird aufgenommen

Bagdad/Teheran - Nach Angaben des Wirtschaftsberaters der US-Regierung, Kevin Hassett, werden die Durchfahrten durch die Straße von Hormuz wieder aufgenommen. Erste Öl-Tanker begännen, die Meerenge zu passieren, sagte er dem US-Sender CNBC. Er bekräftigte die Einschätzung von US-Präsident Donald Trump, der Krieg werde Wochen und nicht Monate andauern. Außerdem zeigte er sich überzeugt, dass der Krieg die US-Wirtschaft nicht beeinträchtigen werde.

Libanesischer Soldat nach israelischer Attacke gestorben

Tel Aviv/Beirut - Nach einem israelischen Angriff im Südlibanon ist ein Soldat der libanesischen Streitkräfte seinen Verletzungen erlegen. Bei dem Angriff in der Gegend um Nabatieh wurden nach Armeeangaben vier weitere Soldaten verletzt. Darunter sei noch ein Schwerverletzter. Sie seien in einem Auto und auf einem Motorrad in der Gegend bei Nabatieh unterwegs gewesen. Das israelische Militär veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es hieß, die Vorwürfe würden geprüft.

Kneissls ehemaligen Generalsekretär bekennt sich unschuldig

Wien - Der Prozess wegen Amtsmissbrauchs und Verletzung der Geheimhaltungspflicht gegen den ehemaligen Spitzenbeamten Johannes Peterlik hat am Dienstag am Wiener Landesgericht begonnen. Als Generalsekretär im Außenministerium von Karin Kneissl (FPÖ) soll er ohne Erfordernis einen als "geheim" klassifizierten Bericht zum Giftanschlag im britischen Salisbury angefordert und dem ehemaligen Verfassungsschützer Egisto Ott zugänglich gemacht haben. Peterlik bekannte sich nicht schuldig.

USA laut Studie keine liberale Demokratie mehr

Göteborg/Washington - Die USA ist unter Präsident Donald Trump nun keine "liberale Demokratie" mehr. Das geht aus dem Demokratiebericht 2025 des "Varieties-of-Democracy"-Instituts (V-Dem) der schwedischen Universität Göteborg hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde. "Die Geschwindigkeit, mit der die amerikanische Demokratie derzeit demontiert wird, ist in der modernen Geschichte beispiellos", heißt es.

Europaminister bereiten EU-Gipfel zu Iran und Ukraine vor

Brüssel - Die Europaministerinnen und -minister der EU kommen am Dienstag in Brüssel zusammen, um die vollgepackte Agenda des EU-Gipfels diesen Donnerstag und möglicherweise Freitag in Brüssel vorzubereiten. Ganz oben auf der Agenda steht natürlich der Krieg in Nahost und die Auswirkungen auf Europa mit einem Fokus auf die Energiepreise. Weitere große Themen sind die Lage in der Ukraine und das nächste mehrjährige EU-Budget. Österreich ist von Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) vertreten.

Sechs Zeugen im Postenschacher-Prozess in Linz am Wort

Linz - In der zweiten Hälfte des Amtsmissbrauchsprozesses gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte sind an den angesetzten fünf Verhandlungstagen mehr als zwei Dutzend Zeugen am Wort. Auf die Ladung des seinerzeitigen Finanzministers Hans Jörg Schelling (ÖVP) hat das Landesgericht Linz verzichtet, er hat schon bisher nicht ausgesagt und vom Entschlagungsrecht Gebrauch gemacht. Am Dienstag sind die Aussagen von sechs Zeugen auf der Tagesordnung gestanden.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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