Aktien Europa: Wenig verändert - abwartendes Geschäft
Europas Börsen haben sich am Dienstag erneut abwartend verhalten. "Die Anleger fokussieren sich weiter auf die Ereignisse im Nahen Osten und die Sperrung der Straße von Hormus", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Ein Barrel Öl notiert wieder über 100 US-Dollar und hält damit die steigenden Inflationserwartungen und Konjunkturängste am Leben", verwies er auf die Notierung der Nordseesorte Brent.
Der EuroStoxx 50
Die ungewisse Lage zeige sich auch an neuen Daten. "Der überraschend kräftige Rücksetzer des ZEW-Index im März spiegelt die hohe Unsicherheitswahrnehmung, ausgehend vom militärischen Schlagabtausch im Nahen Osten, wider", stellte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research fest. Der Iran-Krieg hatte zu einem Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen geführt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW sank gegenüber dem Vormonat um 58,8 Punkte auf minus 0,5 Punkte.
Gut liefen erneut Versorger und Ölwerte, die vom Anstieg der
Energiepreise profitierten. Am Dienstag stiegen die Ölpreise nach
einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder. Titel wie Eni
Zu den stärkeren Sektoren gehörten auch die Versicherer. Laut
Marktbeobachtern könnten die Rückversicherer bei einer länger
anhaltenden Krise höhere Preise für kommerzielle Risiken verlangen.
Munich Re
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0160 2026-03-17/12:21
Relevante Links: Kering S.A., Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE, Eni S.p.A., Swiss Re AG, Enel S.p.A