APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Israels Verteidigungsminister bestätigt Tod Larijanis
Tel Aviv/Teheran - Der einflussreiche iranische Funktionär Ali Larijani ist nach israelischen Angaben bei einem Luftangriff in der iranischen Hauptstadt Teheran getötet worden. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros erklärte, kam der Generalsekretär des Sicherheitsrats bei einem gezielten Angriff in der Nacht auf Dienstag ums Leben. Außerdem tötete Israel gezielt den Kommandanten der iranischen Basij-Einheiten, Brigadegeneral Gholamreza Soleimani.
Europaminister bereiten EU-Gipfel zu Iran und Ukraine vor
Brüssel - Die Europaministerinnen und -minister der EU kommen am Dienstag in Brüssel zusammen, um die vollgepackte Agenda des EU-Gipfels diesen Donnerstag und möglicherweise Freitag in Brüssel vorzubereiten. Ganz oben auf der Agenda steht natürlich der Krieg in Nahost und die Auswirkungen auf Europa mit einem Fokus auf die Energiepreise. Weitere große Themen sind die Lage in der Ukraine und das nächste mehrjährige EU-Budget. Österreich ist von Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) vertreten.
Tote bei Angriffen des Iran in Bagdad
Doha/Bagdad - In der irakischen Hauptstadt Bagdad ist es im Krieg Israels und der USA gegen den Iran zu mehreren Angriffen gekommen: Unter anderem wurde die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft abgestürzt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagmorgen aus Sicherheitskreisen. Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus wurden zudem Sicherheitskreisen zufolge vier Menschen getötet.
FACC investiert 120 Mio. Euro in neues Werk im Innviertel
Ried im Innkreis/St. Martin/Innkreis - Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis errichtet ein neues Werk am Standort in St. Martin im Innkreis (Bezirk Ried). Bis zu 300 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Insgesamt will das Unternehmen bis 2030 rund 350 Mio. Euro weltweit in neue Technologien und den Ausbau der Standorte investieren, ging am Dienstag aus einer Aussendung hervor. Auf Basis aktueller Marktprognosen stellte FACC bis 2030 weiteres Wachstum in Aussicht.
Prozess gegen Kneissls ehemaligen Generalsekretär gestartet
Wien - Der Prozess wegen Amtsmissbrauchs und Verletzung der Geheimhaltungspflicht gegen den ehemaligen Spitzenbeamten Johannes Peterlik hat am Dienstag am Wiener Landesgericht begonnen. Als Generalsekretär im Außenministerium von Karin Kneissl (FPÖ) soll er ohne Erfordernis einen als "geheim" klassifizierten Bericht zum Giftanschlag im britischen Salisbury angefordert und dem ehemaligen Verfassungsschützer Egisto Ott zugänglich gemacht haben. Peterlik bekannte sich nicht schuldig.
Selenskyj: Russische Offensive vereitelt
Kiew (Kyjiw)/Brüssel - Der Ukraine ist es nach Angaben ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gelungen, eine für den März geplante strategische Offensive des russischen Militärs zu vereiteln. "Und auch wenn die Attacken stetig sind und die Sturmversuche anhalten, ist ihre Intensität und der Maßstab der Auseinandersetzung nicht so groß, wie die Russen das geplant und ihre Kommandanten das der politischen Führung versprochen haben", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Montag.
Sechs Zeugen im Postenschacher-Prozess in Linz am Wort
Linz - In der zweiten Hälfte des Amtsmissbrauchsprozesses gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte sind an den angesetzten sechs Verhandlungstagen mehr als zwei Dutzend Zeugen am Wort. Auf die Ladung des seinerzeitigen Finanzministers Hans Jörg Schelling (ÖVP) hat das Landesgericht Linz verzichtet, er hat schon bisher nicht ausgesagt und vom Entschlagungsrecht Gebrauch gemacht. Am Dienstag sind die Aussagen von sechs Zeugen auf der Tagesordnung gestanden.
Mehr als 400 Tote bei pakistanischem Luftangriff auf Kabul
Kabul/Islamabad - Bei einem pakistanischen Luftangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der dort regierenden Taliban mindestens 408 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 265 Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher der Taliban-Regierung am Dienstag mit. Demnach sei eine Entzugsklinik für Drogenkranke getroffen worden. Die Regierung in Islamabad wies die Darstellung zurück und erklärte, der Schlag habe einem Waffenlager von Terroristen gegolten.
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red