Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen brechen wegen Iran-Krieg ein
Der Iran-Krieg hat zu einem Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen geführt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 58,8 Punkte auf minus 0,5 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen weniger deutlichen Rückgang auf plus 39,2 Punkte erwartet.
"Der ZEW-Index ist eingebrochen. Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Finanzmarktexperten seien skeptisch, dass es zu einem schnellen Ende des Konflikts kommen werde.
Verbessert hat sich allerdings die immer noch sehr schwache Bewertung der aktuellen Lage. Der entsprechende Indikator stieg um 3,0 Punkte auf minus 62,9 Punkte. Ökonomen hatten hingegen einen Rückgang auf minus 68,0 Punkten erwartet./jsl/jkr/nas
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