ROUNDUP: Hypoport will operative Marge bis Ende 2029 verdoppeln - Aktie schwankt
Der Finanzdienstleister Hypoport
will in den kommenden Jahren seine Profitabilität steigern. "Bis zum
Ende des Jahrzehnts erwarten wir für unsere gesamte Gruppe aufgrund
der Skalierung unserer Geschäftsmodelle eine Verdoppelung der
Ebit-Rohertragsmarge", sagte Ronald Slabke am Montag laut
Mitteilung. Auf Nachfrage präzisierte ein Unternehmenssprecher, dass
dieses Ziel bis Ende 2029 erreicht werden soll. Vergleichsmaßstab
sind die 2025 erreichten 12,4 Prozent. An der Börse verpuffte die
zunächst einsetzende Begeisterung rasch.
In den ersten Handelsminuten sprang das im SDax
notierte Papier fast 10 Prozent nach oben, kam dann aber etwas
zurück und drehte zeitweise sogar ins Minus. Zuletzt notierte die
Aktie 0,50 Prozent im Plus bei 80,20 Euro. Seit Jahresbeginn müssen
Anleger momentan einen Abschlag von über einem Drittel verzeichnen.
In den vergangenen 12 Monaten ist der Wert der Aktie sogar um mehr
als die Hälfte geschrumpft.
Hypoport hatten die ab 2022 gestiegenen Zinsen in Folge des
Ukraine-Kriegs schmerzlich zu spüren bekommen, da sich die
Immobilienfinanzierung dadurch verteuerte und somit die Geschäfte
der Berliner belasteten. 2021 hatte die Marge bereits bei 19,1
Prozent gelegen.
Die Zahlen für 2025 und seine ebenfalls bereits Ende Februar
ausgegebene Prognose für 2026 bestätigte Hypoport am
Montag./lew/err/stk