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USA setzen hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis aus
Washington/Teheran - Im Iran-Krieg haben die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Mojtaba Khamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt. Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Khamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.
USA greifen Militärziele auf Irans Öl-Exportinsel Kharg an
Doha - Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump "jedes militärische Ziel" auf der iranischen Insel Kharg angegriffen. "Aus Gründen des Anstands habe ich darauf verzichtet, die Ölinfrastruktur auf der Insel auszulöschen", schrieb Trump am Freitag auf der Online-Plattform Truth Social. Sollte der Iran oder jemand anderes jedoch die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus behindern, werde er diese Entscheidung sofort überdenken.
Nur 77 Schiffe querten seit Kriegsbeginn Straße von Hormuz
London/Teheran - Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge statt über tausend nur 77 Schiffe die Straße von Hormuz passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärte "Lloyd's List Intelligence" am Freitag. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen.
Selenskyj kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen scharf
Paris - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen in Paris am Freitag das Lockern der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA. Macron zeigte sich verhalten kritisch und verwies auf eine Einigung der G7-Staaten, wonach ein Anstieg der Ölpreise die Sanktionspolitik nicht ändern solle. "Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen", erklärte Selenskyj.
Hisbollah-Chef Kassim: "Aufgeben ist keine Option"
Beirut - Hisbollah-Chef Naim Kassim hat anlässlich der Eskalation zwischen Israel und der Schiitenmiliz erneut die anhaltende Kampfbereitschaft seiner Organisation bekräftigt. "Das Wort 'Kapitulation' steht nicht in unserem Wörterbuch", sagte er in einer Fernsehansprache am Freitag. "Wir werden uns in dieser Schlacht um die Existenz verteidigen, egal, wie viele Opfer das erfordert." Die Hisbollah ist eng mit der Führung des Iran verbündet.
Andrew und Mandelson auf Foto im Bademantel mit Epstein
Washington/New York - In den Epstein-Akten ist offenbar erstmals ein Foto ausfindig gemacht worden, das den früheren britischen Prinzen Andrew und den einflussreichen britischen Politiker Peter Mandelson gemeinsam mit dem später verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zeigt. Der britische Fernsehsender ITV berichtete am Freitag über das undatierte Foto. Es gehört zu den Millionen Dateien rund um den Fall Epstein, die das US-Justizministerium Anfang dieses Jahres veröffentlicht hatte.
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red