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USA setzen hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis aus
Washington/Teheran - Im Iran-Krieg haben die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Mojtaba Khamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt. Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Khamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.
Mieten stiegen um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr
Wien - Das Wohnen in Österreich hat sich zum Jahresende 2025 weiter verteuert. Im vierten Quartal stieg die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten auf 10,4 Euro pro Quadratmeter. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal und ein Anstieg um 4,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damit blieb das Mietniveau im gesamten Jahr 2025 durchgehend im zweistelligen Euro-Bereich, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte.
Berüchtigter Drogenhändler in Ostbolivien gefasst
La Paz - Nach jahrelanger Fahndung in ganz Lateinamerika ist der berüchtigte Drogenhändler Sebastian Marset in Bolivien gefasst worden. Der von mehreren Ländern der Region gesuchte und auch auf der US-Fahndungsliste stehende Kriminelle sei "Freitagfrüh im Morgengrauen bei einer Polizeiaktion festgenommen" worden, wie aus Regierungskreisen zu erfahren war. Für Hinweise auf den Drogenbaron im südlichen Südamerika war ein Kopfgeld von zwei Millionen Dollar (1,73 Mio. Euro) ausgesetzt.
Selenskyj kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen scharf
Paris - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen in Paris am Freitag das Lockern der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA. Macron zeigte sich verhalten kritisch und verwies auf eine Einigung der G7-Staaten, wonach ein Anstieg der Ölpreise die Sanktionspolitik nicht ändern solle. "Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen", erklärte Selenskyj.
Bundesregierung schafft Rechtsrahmen für KI in Verwaltung
Innsbruck/Österreich - Die Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS dreht an der Digitalisierungsschraube und schafft mit einer Novelle des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes (AVG) den Rechtsrahmen für digitale Technologien in der Verwaltung. Nach Inkrafttreten des Gesetzes sollen etwa KI-Chatbots den Bürgern bei Familienbeihilfeanträgen oder der Arbeitenehmerveranlagung behilflich sein und vollständig automatisierte Entscheidungen bei einfachen Fällen ergehen, hieß es am Freitag.
Kuba bestätigt Gespräche mit den USA
Havanna/Washington - Kuba hat erstmals offizielle Gespräche mit der US-Regierung bestätigt. "Diese Gespräche zielen darauf ab, durch Dialog Lösungen für die bilateralen Differenzen zwischen beiden Nationen zu finden", sagte Präsident Miguel Diaz-Canel am Freitag im Staatsfernsehen. Der Austausch findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise statt. Die kommunistische Regierung steht zudem unter zunehmendem Druck von US-Präsident Donald Trump.
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red