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Wiener Börse - Hohe Ölpreise belasten ATX / Wochenminus von 2,6 Prozent beim heimischen Leitindex

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die damit in Verbindung stehende Ölpreisentwicklung haben den Wiener Aktienmarkt auch am Freitag belastet. Der ATX verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,61 Prozent auf 5.263,07 Punkte aus dem Geschäft. Damit schloss der österreichische Leitindex die zweite vom Irankrieg geprägte Handelswoche mit einem kumulierten Verlust von 2,6 Prozent ab. Für den ATX Prime ging es am Freitag um 1,63 Prozent auf 2.618,16 Zähler hinab.

Auch an den anderen europäischen Handelsplätzen ging es tiefer. Marktbeobachter verwiesen vor dem Wochenende auf eine erhöhte Risikoaversion angesichts möglicher weiterer Ereignisse im Nahen Osten. Zudem bleibt das Muster bestehen, dass sich Aktien- und Anleihenkurse sowie der Euro entgegengesetzt zu den marktbestimmenden Ölpreisen bewegen.

Der Brent-Ölpreis pendelte am Freitag um die Marke von 100 US-Dollar. Irans Revolutionsgarden bekräftigten, dass die Straße von Hormuz geschlossen bleiben soll und drohten mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Region. Die USA intensivierten eigenen Angaben zufolge wiederum die Luftangriffe auf den Iran. Die erhöhten Energiepreise schlagen sich durch wachsende Sorgen über die Auswirkungen auf Inflation und Konjunktur wiederum auf die Aktienkurse nieder.

spa/ste

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