APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
USA: Irans Oberster Führer verwundet, vermutlich entstellt
Washington/Teheran - Der neue Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, ist nach US-Angaben verwundet worden. "Wir wissen, dass der neue, sogenannte, nicht mehr ganz so Oberste Führer verletzt und vermutlich entstellt ist", erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag in einer Pressekonferenz. Die von Khamenei veröffentlichte Erklärung sei "schwach". "Es gab keine Stimme und kein Video. Es war eine schriftliche Erklärung", sagte er.
Libanon: Viele Tote bei Angriffen Israels
Beirut - Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben. Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.
Heimische Gletscher zerfallen weiter
Wien - Die Gletscher in Österreich verlieren weiter massiv an Länge, Fläche und Volumen. Laut dem Gletscherbericht des Alpenvereins komme es vom "Schwund zum Zerfall". 94 von 96 beobachteten Gletschern zogen sich in der Messperiode 2024/2025 zurück, im Schnitt um 20,3 Meter, erläuterten die Experten bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien. Der Alpeiner Ferner in den Stubaier Alpen in Tirol verlor gar 114,3 Meter. Die Pasterze am Großglockner in Kärnten ist bald zweigeteilt.
Mieten stiegen um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr
Wien - Das Wohnen in Österreich hat sich zum Jahresende 2025 weiter verteuert. Im vierten Quartal stieg die durchschnittliche Miete inklusive Betriebskosten auf 10,4 Euro pro Quadratmeter. Das ist ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal und ein Anstieg um 4,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damit blieb das Mietniveau im gesamten Jahr 2025 durchgehend im zweistelligen Euro-Bereich, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte.
Sandoz will im Tiroler Kundl rund 100 Mitarbeiter abbauen
Kundl/Österreich - Der Generika-Hersteller Sandoz will an seinem Standort im Tiroler Kundl (Bezirk Kufstein) offenbar rund 100 Mitarbeiter abbauen. Man plane die Schließung des Development Centers, das auf die Entwicklung generischer Arzneimittel ausgerichtet ist, bestätigte das Unternehmen der APA einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Freitagsausgabe). Die Maßnahme würde ausschließlich die Entwicklungsorganisation betreffen, nicht hingegen den Antibiotika-Produktionsstandort, wurde betont.
Verunreinigte Babynahrung: 14 Erkrankungsfälle gemeldet
Wien - Im Skandal um verunreinigte Babynahrung sind in Österreich bisher 14 Erkrankungsfälle durch das Toxin Cereulid gemeldet worden. Drei Fälle sind bestätigt, elf gelten als wahrscheinlich. Die betroffenen Kinder im Alter zwischen zwei Wochen und drei Jahren sind inzwischen alle wieder genesen, so die Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Drei Kinder mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die bisher letzte Erkrankung begann am 10. Februar.
BWB stellte unlautere Praktiken bei Shoppingportal Temu fest
Wien/Boston (Massachusetts)/Shanghai - Das asiatische Shoppingportal Temu hat nach einer Abmahnung durch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) irreführende Geschäftspraktiken auf seiner Webseite eingestellt. Dabei geht es um falsche Behauptungen zum Warenangebot, vorgetäuschte Warenknappheit sowie die irreführende Darstellung von Werbebildern, teilte die Behörde am Freitag mit. Hintergrund ist eine Beschwerde des Handelsverbands aus dem Jahr 2024, die dem Portal diverse Verstöße zur Last legte. Temu kooperierte.
Kuba bestätigt Gespräche mit den USA
Havanna/Washington - Kuba hat erstmals offizielle Gespräche mit der US-Regierung bestätigt. "Diese Gespräche zielen darauf ab, durch Dialog Lösungen für die bilateralen Differenzen zwischen beiden Nationen zu finden", sagte Präsident Miguel Diaz-Canel am Freitag im Staatsfernsehen. Der Austausch findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise statt. Die kommunistische Regierung steht zudem unter zunehmendem Druck von US-Präsident Donald Trump.
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red