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Devisen: Euro fällt erstmals seit November 2025 unter 1,15-Dollar-Marke

Die Folgen des Iran-Kriegs belasten den Euro weiter. Der Kurs der Gemeinschaftswährung bleibt auch am zehnten Handelstag nach Start des Kriegs unter Druck. Am Freitagmorgen kostete der Euro erstmals seit November 2025 weniger als 1,15 Dollar. Der Kurs fiel im frühen Handel bis auf 1,1493 Dollar und liegt damit etwas mehr als drei Cent unter dem Niveau vor zwei Wochen - also dem Zeitpunkt, bevor Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen haben.

Da seitdem die Gas- und Ölproduktion und der Transport der beiden Rohstoffe im Nahen Osten stark beeinträchtigt sind, ziehen die Preise dafür stark an. Da Gas und Öl in der US-Währung gehandelt werden, steigt die Dollar-Nachfrage. Zudem ist der Dollar als Krisenwährung gefragt. Die Vereinigten Staaten sind außerdem Nettoexporteur von Öl, sodass die weltweit größte Volkswirtschaft nicht so stark wie andere Staaten wie beispielsweise Japan oder Deutschland von Engpässen am Ölmarkt betroffen sind.

"Die erhöhte Risikoaversion hält den Euro gegenüber dem US-Dollar in Schach und auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden", hieß es im Marktbericht der Helaba. "Die Abwärtsbewegung ist noch nicht beendet, zumal das letzte Impulstief bereits unterschritten wurde. Weitere Unterstützungen lokalisieren wir an den Novembertiefs bei 1,1469/91 Dollar und folgend am markanten Tief vom August 2025 bei 1,1393 Dollar." Widerstände seien im Bereich der Durchschnittslinien von 1,1676 bis 1,1745 zu finden./zb/stk

 ISIN  EU0009652759

AXC0051 2026-03-13/07:48

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