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Straße von Hormuz bleibt laut Revolutionsgarden geschlossen
Teheran - Die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Straße von Hormuz im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur FARS, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folge. Alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz unterwegs seien, müssten zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten, hieß es weiter.
Neuer Oberster Führer des Iran fordert Rache für Kriegsopfer
Teheran/Washington - Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Mojtaba Khamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde. Er kündigt weiter an, dass die Schließung der Straße von Hormuz als Druckmittel gegen den Feind fortgesetzt werde.
Mehrere Tote nach israelischen Attacken im Libanon
Beirut/Tel Aviv - Nach einer von Israel angekündigten Ausweitung des Militäreinsatzes im Libanon sind bei neuen Angriffen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf die Libanesische Universität am Standort im Süden Beiruts wurden am Donnerstag zwei Beschäftigte getötet, wie die Nachrichtenagentur ANI meldete. Bei Angriffen auf das Wohngebiet Aramun südlich von Beirut wurden laut Gesundheitsministerium fünf Menschen getötet und fünf weitere verletzt, darunter ein Kind.
Ingrid Thurnher ist neue vorläufige ORF-Chefin
Wien - Der ORF-Stiftungsrat hat am Donnerstag Ingrid Thurnher mit der vorläufigen Führung der Geschäfte des ORF-Generaldirektors betraut. Die Abstimmung in einer Sitzung des 35-köpfigen obersten ORF-Gremiums fiel einstimmig aus. Der Schritt wurde nötig, da Roland Weißmann am Sonntag von der Spitze des öffentlich-rechtlichen Medienhauses zurückgetreten ist. Ausschlaggebend waren Vorwürfe rund um Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin, die Weißmann zurückweist.
Bewaffneter fährt mit Lkw in US-Synagoge - Angreifer tot
Detroit - In einem Vorort von Detroit im Nordosten der USA ist ein bewaffneter Angreifer mit einem Lkw in eine Synagoge gerast. Der Polizeichef von Oakland County, Michael Bouchard, sagte am Donnerstag, der Angreifer habe sich einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften geliefert und sei nun tot. Eine Sicherheitskraft sei verletzt in ein Spital eingeliefert worden. Polizeichef Bouchard sagte weiter, in der Synagoge hätten sich während des Angriffs Kinder und Mitarbeiter aufgehalten.
Schumann: 9.000 Euro-Fälle darf es "nicht mehr geben"
Wien - Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) will in Zukunft verhindern, dass es bei der Sozialhilfe zu hohen Auszahlungsbeträgen an kinderreiche Familien kommt. "Diese Fälle von 9.000 Euro, die darf es einfach nicht mehr geben", sagte sie im Interview mit der Tageszeitung "heute", "da verstehe ich den Ärger der Menschen absolut". Gleichzeitig betonte die Ressortchefin, man müsse jenen Menschen Sicherheit geben, die es brauchen, insbesondere den Kindern.
Bemannte Mondmission könnte im April starten
Washington - Die krisengeplagte bemannte Mondmission "Artemis 2" könnte nun möglicherweise im April starten. Für den Start der Mission, mit der erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen sollen, werde nun der 1. April anvisiert, sagte NASA-Managerin Lori Glaze. Im Anschluss gebe es weitere Startmöglichkeiten bis zum 6. April. Eine umfassende Untersuchung habe ergeben: "Unser Team und unsere Hardware sind bereit", sagte Glaze.
Rubio-Foto geht wegen zu großer Schuhe viral
Washington - Lebt US-Außenminister Marco Rubio auf zu großem Fuß? In Online-Medien gehen derzeit Bilder viral, die Rubio in übergroßen Schuhen zeigen. Laut "Wall Street Journal" könnte dafür Präsident Donald Trump verantwortlich sein. Er habe sein Kabinett mit Schuhen seiner bevorzugten Marke Florsheim ausstatten lassen, hatte das Blatt berichtet - und offenbar wage es niemand, die Trump-Schuhe nicht zu tragen.
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red