APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Insider: Iran verlegt ein Dutzend Minen in Straße von Hormuz
Teheran - Der Iran hat Insidern zufolge rund ein Dutzend Minen in der Straße von Hormuz ausgelegt. Die Standorte der meisten Minen seien bekannt, hieß es am Mittwoch. Wie die USA damit umgehen wollten, blieb jedoch offen. Der US-Sender CNN hatte am Dienstag zuerst darüber berichtet. Der Schritt dürfte die Wiedereröffnung der für den Transport von Öl und Flüssigerdgas (LNG) bedeutsamen Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman erschweren.
Heftige Angriffswelle Israels auf den Libanon
Beirut/Jerusalem - Israels Streitkräfte haben bei einer heftigen Angriffswelle auf den Libanon Dutzende Stellungen der proiranischen Hisbollah zerstört. Die Luftwaffe habe binnen 30 Minuten in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut zehn Ziele angegriffen, darunter ein Hauptquartier des Hisbollah-Geheimdienstes, die Zentrale der Eliteeinheit Radwan und weitere Kommandozentralen, teilte das israelische Militär mit. Libanesische Behörden berichtete von einigen Toten.
Auslieferung von Firtasch an USA endgültig gescheitert
Wien/Minsk - Die Staatsanwaltschaft (StA) Wien ist mit ihrem Versuch gescheitert, eine Auslieferung des ukrainischen Ex-Oligarchen Dmytro Firtasch an die USA doch zu ermöglichen. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien habe am 6. März entschieden, den Antrag nicht zu bewilligen, mit dem die StA Wien ein Fristversäumnis ungeschehen machen wollte, sagte eine OLG-Sprecherin Mittwochabend der APA. Der Ukrainer darf nicht ausgeliefert werden, da er als belarussischer Diplomat rechtskräftig immun ist.
Meinl-Reisinger in Zagreb: EU-Erweiterung und Öl-Streit
Zagreb/Wien - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) reist am Donnerstag nach Zagreb. Dort trifft sie ihren kroatischen Amtskollegen Gordan Grlić Radman. Die Themen der Reise sind die EU-Erweiterung, Energie, bilaterale Zusammenarbeit und aktuelle europäische Fragen. Meinl-Reisinger besucht auch den kroatischen Pipeline-Betreiber JANAF. Rund um die Öl-Pipeline als mögliche Alternative zur Druschba ist jüngst ein Streit zwischen Kroatien und Ungarn ausgebrochen.
Stiftungsrat betraut Thurnher mit vorläufiger ORF-Führung
Wien - Der ORF-Stiftungsrat betraut am Donnerstag Ingrid Thurnher mit der vorläufigen Führung der Geschäfte des ORF-Generaldirektors. Der Schritt ist nötig, da Roland Weißmann am Sonntag von der Spitze des öffentlich-rechtlichen Medienhauses zurückgetreten ist. Ausschlaggebend waren Vorwürfe der sexuellen Belästigung, die er zurückweist. Eine Ausschreibung für den ORF-Generaldirektorenposten bis Jahresende soll dann laut Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer "unverzüglich" folgen.
Kiew und Budapest streiten über Besuch der Pipeline-Prüfer
Budapest - Zwischen Budapest und Kiew entbrennt ein immer heftigerer Streit um den geplanten Besuch einer ungarischen Delegation in der Ukraine, die den Zustand der Ölpipeline "Druschba" ("Freundschaft") überprüfen will. Weil der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er wisse nichts von einer solchen Reise, warf ihm Ungarns Außenminister Peter Szijjarto Lüge vor. Kiew konterte, offizielle Besuche seien keine "hingeworfene Notiz".
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red