ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow gibt nach - Oracle stützt Technologie-Werte
Inflationssorgen im Zuge des Iran-Krieges haben
den Dow Jones Industrial
Der US-Leitindex Dow fiel um 0,61 Prozent auf 47.417,27 Punkte. Der
technologielastige Nasdaq 100
Im Fokus stand unverändert die faktisch gesperrte Straße von Hormus. Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet.
Die Sperrung hält die Preise von Energieträgern wie Rohöl und Flüssiggas auf hohem Niveau, obwohl die Internationale Energieagentur als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben will. Damit droht der weiter hohe Ölpreis unverändert die Inflation anzuheizen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu bremsen.
Aktien sind angesichts dieses Szenarios Experten zufolge mit hohen Risiken verbunden. Denn am Markt wird mittlerweile davon ausgegangen, dass die US-Notenbank wegen der aktuellen Inflationsgefahren die Leitzinsen in diesem Jahr nur einmal senken dürfte.
In diesem unsicheren Umfeld mieden Anleger die Aktien
konjunktursensibler Unternehmen. So fielen am Dow-Ende die Titel des
Produzenten von Beschichtungen und Farben Sherwin Williams
Ölwerte profitierten von den aktuell hohen Ölpreisen. So stiegen
Chevron
Oracle kletterten um gut neun Prozent in die Höhe. Das Unternehmen habe mit dem beschleunigten Wachstum "geliefert", schrieb Analyst Mark Murphy von der Investmentbank JPMorgan. Er nahm die guten Nachrichten zum Anlass, die Aktien hochzustufen. Denn nach den zuletzt hohen Kursverlusten sei das Verhältnis von Chancen zu Risiken nun attraktiver geworden.
Freude kam auch bei den Aktionären von Unifirst
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0351 2026-03-11/21:35
Relevante Links: Cintas Corp., Unifirst Corp., Chevron Corp., The Sherwin-Williams Company, Exxon Mobil Corporation, Oracle Corporation, Procter & Gamble Company