Rumänien erlaubt Stationierung von mehr US-Rüstungsgütern
Die USA dürfen demnächst rumänische Militärstützpunkte verstärkt nutzen, vor allem für die Stationierung von Flugzeugen zur Betankung von Kampfjets in der Luft sowie von Radaranlagen und Ausrüstung zur Kommunikation per Satellit. Rumäniens oberster Verteidigungsrat sowie das Parlament billigten entsprechende Pläne der USA.
Staatspräsident Nicusor Dan betonte, dass es sich dabei um rein defensive Ausrüstungen handle. Dan ist Vorsitzender des Verteidigungsrats zu dem neben mehreren Ministern auch die Führungen von Armee und Geheimdiensten gehören. Die Satelliten-Anlage sei für den US-Raketenschutzschild gedacht, der bereits seit dem Jahr 2016 im südrumänischen Deveselu bereitsteht, führte der Präsident weiter aus. Dieser Schutzschild war damals nach Angaben der USA speziell zur Abwehr von Raketen aus dem Iran eingerichtet worden. Weitere Details zur Anzahl der nun aus den USA kommenden Rüstungsgüter wurden zunächst nicht bekannt.
Rumänien ist seit 2004 Mitglied der Nato. Präsident Dan strebt nach guten Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Er war als Beobachter bei der ersten Sitzung von Trumps umstrittenen Friedensrat anwesend./kl/DP/mis
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