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Wiener Börse - ATX verliert 0,33 Prozent / Nach Vortageserholungsschub beim heimischen Leitindex

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Weitere Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat am Mittwoch nach dem Vortageserholungsschub mit etwas schwächerer Tendenz geschlossen. Der Leitindex ATX gab 0,33 Prozent auf 5.434,40 Punkte ab, nachdem er am Vortag um starke 2,71 Prozent zugelegt hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es zur Wochenmitte mit den Aktienkursen abwärts.

Im Fokus standen international weiterhin die andauernden Unsicherheiten im Nahen Osten mit der faktisch gesperrten Straße von Hormuz. Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine dünne Meldungslage vor. Zahlenvorlagen stehen erst am morgigen Donnerstag von der Post, Vienna Insurance und Flughafen Wien zur Veröffentlichung an. Die Strabag rückte mit einer erhöhten Kartellstrafe in den Fokus und die Aktie des Baukonzerns reagierte mit plus 0,1 Prozent nur wenig verändert. Die Analysten der Erste Group hoben hervor, dass dieses langwierige Verfahren nun abgeschlossen sei.

Das Wiener Kartellgericht hat der Strabag in der Baukartell-Causa den Kronzeugen-Status aberkannt und die Kartellstrafe in Höhe von 45,4 Mio. Euro auf 146 Mio. Euro erhöht. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hatte die erhöhte Geldbuße vor Gericht am Mittwoch beantragt. Das ist die mit Abstand höchste je in Österreich verhängte Kartellstrafe.

Im Minus schlossen die schwergewichteten Bankentitel. Erste Group-Titel ermäßigten sich um 0,4 Prozent. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 1,1 Prozent verbuchen. BAWAG fielen um 1,4 Prozent.

Als ATX-Stütze erwies sich die OMV-Aktie mit plus 2,6 Prozent. Eine klare Kursschwäche gab es bei den Versicherungswerten zu sehen. Vienna Insurance fielen um 2,5 Prozent und UNIQA sanken um 1,5 Prozent.

Kursrückgänge wiesen auch die Aktien der Stromversorger auf. Die Verbund-Anteilsscheine gaben 0,1 Prozent nach. EVN verbilligten sich um 2,3 Prozent.

Die Titel des Cateringunternehmens DO&CO kamen um 2,4 Prozent zurück. Im Technologiebereich gewannen AT&S 2,4 Prozent an Kurswert. Die Post-Anteilsscheine ermäßigten sich vor der Ergebnisvorlage am Donnerstag um 0,9 Prozent.

ste/spa

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