APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Iran: Kein Tropfen Öl wird durch Straße von Hormuz fließen
Teheran - Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Erdölhandel wichtigen Straße von Hormuz als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet. Im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz waren unterdessen Frachtschiffe von Geschossen getroffen worden. Der Iran bekannte sich zu zwei Angriffen.
IEA will wegen Iran-Kriegs Rekordmenge Ölreserven freigeben
Washington - Die Internationale Energieagentur IEA will als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer der Agentur 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer in Paris veröffentlichten Mitteilung heißt. Noch nie wurde bei einer vorherigen gemeinsamen Aktion so viel Öl aus den Reserven angezapft.
Sechs Tote durch gelegten Brand in Schweizer Linienbus
Freiburg - Bei dem gelegten Feuer in einem Linienbus mit sechs Toten am Dienstagabend in Kerzers im Schweizer Kanton Freiburg hat es sich nach Erkenntnissen der Polizei um eine "vorsätzliche Tat ohne ideologisches Motiv" gehandelt. Der Täter war ein "psychisch instabiler" Schweizer und handelte allein, gab die Freiburger Kantonspolizei am Mittwochnachmittag bekannt. Der etwa 60 Jahre alte Mann sei vermutlich unter den Toten. Es deute nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin.
Ein Jahr bedingt für Schimanek in Prozess nach Verbotsgesetz
Krems - Wegen Wiederbetätigung ist René Schimanek, ehemaliger Büroleiter von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ), am Mittwoch am Landesgericht Krems zu einem Jahr bedingt verurteilt worden. Die Anklage stand in Zusammenhang mit der Todesanzeige für seinen Vater Hans-Jörg Schimanek senior, auf der das in rechtsextremen Kreisen verbreitete Zitat "...und ewig lebt der Toten Tatenruhm" und das "Irminsul"-Symbol zu sehen war. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Insolvenzverfahren über Laura Privatstiftung eröffnet
Innsbruck/Wien/Österreich - Über die Laura Privatstiftung ist am Mittwoch vom Landesgericht Innsbruck ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Stiftung hatte zuvor einen Eigenantrag eingebracht, hieß es seitens des Landesgerichts. Hintergrund des Antrags seien Schiedssprüche des internationalen Schiedsgerichts ICC in Genf, die die Stiftung zur Zahlung von über 900 Mio. Euro inklusive Zinsen verpflichten, wie KSV1870 mitteilte. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Stefan Geiler bestellt.
Sexueller Missbrauch in Wien an betreuten Personen
Wien - Einen schweren Fall von sexuellem Missbrauch haben Ermittler des Wiener Landeskriminalamtes aufgedeckt: Ein 44-jähriger Mann soll laut Polizeisprecherin Julia Schick zumindest in drei Fällen wehrlose bzw. psychisch beeinträchtigte Menschen im Alter von zwölf bis 25 Jahren, die in betreuten Wohneinrichtungen leben, sexuell missbraucht haben. Zwei Betroffene sind weiblich, der dritte männlich. Am Montagabend wurde der Verdächtige festgenommen.
IS-Anhänger in Wien zu Anschlagsplänen in Türkei angeklagt
Wien/Neunkirchen/Bruck a.d. Leitha - Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen einen mutmaßlichen Anhänger der radikalen Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) Anklage erhoben, der am 4. März 2024 nach Istanbul gereist war, um dort - so der Vorwurf der Anklagebehörde - im Namen des IS einen Terroranschlag auf Kräfte der Polizei oder des Militärs zu verüben. Das gab Behördensprecherin Nina Bussek am späten Mittwochnachmittag bekannt. Der 20-jährige Arda K. war Ende April 2025 in Wien festgenommen worden.
Einsatzleiterin verteidigt im U-Ausschuss Polizeiarbeit
Wien - Im Untersuchungsausschuss zur Causa Christian Pilnacek ist am Mittwoch die Einsatzleiterin am Fundort der Leiche des Ex-Sektionschefs befragt worden. Sie verteidigte ihre Arbeit und gab sich von den "Unterstellungen" gegen sie schwer gezeichnet. Zuvor sagte ein IT-Techniker aus dem Justizministerium aus, der Pilnaceks Smartwatch und den Laptop ausgewertet hat. Er berichtete, dass am Laptop Spuren gelöscht und eine große Zahl von Daten abgezogen wurden.
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red