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ROUNDUP/Iran: Kein Tropfen Öl wird durch Straße von Hormus transportiert

Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Straße von Hormus als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet. "Wir werden niemals zulassen, dass auch nur ein Liter Öl zugunsten der USA, der Zionisten und ihrer Partner durch die Straße von Hormus transportiert wird", sagte ein Militärsprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam Al-Anbija, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt.

"Eure lebenswichtigen Zentren und Stützpunkte werden einer nach dem anderen in dem Feuer brennen, das ihr entfacht habt", drohte der Militärsprecher weiter. "Und sie werden wieder und wieder brennen."

An die USA gerichtet sagte der Militärsprecher: "Ihr solltet wissen, dass ihr den Öl- und Energiepreis nicht künstlich niedrig halten könnt. (...) Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel, denn der Ölpreis hängt von der Sicherheit der Region ab - und ihr seid die Quelle dieser Unsicherheit", sagte er.

Unterdessen reklamierten die Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, zwei Angriffe auf Schiffe im Meer vor der Südküste. Das Containerschiff "Express Rome", das nach iranischer Darstellung in israelischem Besitz ist und unter liberianischer Flagge fährt, sei nach Warnungen beschossen und gestoppt worden. Auch der Frachter "Mayuree Naree" unter Flagge Thailands sei attackiert worden, nachdem er "Warnsignale und Aufforderungen" missachtet habe, hieß es in einer im staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung.

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat simuliert, dass höhere Ölpreise auch hierzulande zweistellige Milliardenschäden anrichten könnten./arb/DP/nas

AXC0217 2026-03-11/13:56

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