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Italien schickt Fregatte nach Zypern

Italien hat eine Fregatte mit mehr als 160 Soldaten an Bord zum Schutz des EU-Partnerlands nach Zypern geschickt. Das Schiff namens "Federico Martinengo" ist in den Gewässern rund um die Mittelmeerinsel nunmehr einsatzbereit, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Die Fregatte hat sich einer multinationalen Gruppe angeschlossen, die von Frankreich mit dem Flugzeugträger "Charles De Gaulle" geleitet wird.

Auf Zypern war zu Beginn des Monats eine Drohne iranischer Bauart in einem britischen Stützpunkt eingeschlagen. Die Insel ist der EU-Staat, der der Krisenregion im Nahen Osten geografisch am nächsten liegt. Die Insel im östlichen Mittelmeer liegt nur etwa 150 bis 250 Kilometer von Libanon und Israel entfernt.

Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bekräftigte vor dem Senat in Rom, dass sich ihr Land an den israelisch-amerikanischen Angriffen gegen den Iran nicht beteiligen werde. Bislang gebe es aus den USA auch keine Bitten, die amerikanischen Stützpunkte in Italien nutzen zu dürfen. Der Einsatz bewege sich "außerhalb des Völkerrechts", sagte die Regierungschefin. Zugleich warnte sie vor dem "Zerfall einer gemeinsam getragenen Weltordnung"./cs/DP/nas

AXC0189 2026-03-11/12:57

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