Stahlhändler Klöckner & Co reduziert Nettoverlust deutlich
Der Stahlhändler Klöckner & Co
(Klöco) hat im vergangenen Jahr trotz des teuren Umbaus seinen
Verlust nochmals reduzieren können. Unter dem Strich
erwirtschafteten die Düsseldorfer ein Minus von 53 Millionen Euro
nach minus 176 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das um Sondereffekte
bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(bereinigtes Ebitda) kletterte von zuvor 136 auf 171 Millionen Euro,
wie das SDax-Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit kam der Wert
allerdings am unteren Ende der Konzernprognose heraus. Während Klöco
dank eines steigenden Marktanteils in den USA zwar etwas mehr
absetzte, ging der Umsatz zugleich wegen gesunkener Preise und
belastet durch Währungseffekte um 3 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro
zurück.
Für 2026 stellt das Unternehmen trotz der zum Jahresende 2025
abgeschlossenen Veräußerung von acht US-Distributionsstandorten eine
zum Vorjahresniveau konstante Absatzentwicklung in Aussicht. Zudem
wird ein deutlicher Anstieg beim operativen Ergebnis (bereinigtes
Ebitda) und beim Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erwartet.
Die Zahlen könnten angesichts des laufenden Übernahmeangebots für
Klöckner durch Worthington Steel allerdings in den Hintergrund
treten./tav/stk