Devisen: Euro setzt Erholung fort - Iran-Krieg bleibt im Fokus
Der Kurs des Euro
Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1641 (Montag: 1,1555) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8590 (0,8654) Euro.
Am Montag hatte noch ein starker Anstieg der Energiepreise für Kursverluste an den Finanzmärkten gesorgt. Der Euro war zeitweise bis fast 1,15 Dollar zurückgefallen. Der Dollar wurde als Weltleitwährung und sicherer Hafen gesucht. Zudem sind die USA Nettoexporteur von Rohöl, während die Eurozone von Importen abhängig ist.
Bereits am Montag hatte im Tagesverlauf eine Kurserholung an den meisten Märkten eingesetzt. Am Vorabend wurde sie durch Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump verstärkt, der ein "sehr zeitnahes" Ende des Kriegs im Nahen Osten in Aussicht gestellt hatte. Allerdings machte Trump keine konkreten Angaben. "Den Märkten war der Mangel an Details egal und sie setzten ihre Erholung fort", kommentierten Analysten der Dekabank. Allerdings wurde die Kriegshandlungen im Tagesverlauf unvermindert fortgesetzt. So meldete der Iran erneut schwere Luftangriffe. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei, machte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in Washington klar.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86545 (0,86530) britische Pfund, 183,67 (183,15) japanische Yen und 0,9027 (0,9008) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.232 Dollar. Das waren etwa 94 Dollar mehr als am Vortag./jsl/mis
ISIN EU0009652759
AXC0262 2026-03-10/16:52