Hohe Preise und Hunger - WFP warnt vor Folgen des Iran-Kriegs
Das Welternährungsprogramm (WFP) warnt vor weitreichenden Folgen der Eskalation im Iran-Krieg für die Ernährungssicherheit in der Region und darüber hinaus. Infolge des Konflikts steigende Lebensmittel- und Treibstoffpreise könnten den Hunger unter besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen weiter verschärfen, teilte die UN-Organisation in einem jüngsten Bericht mit.
Die Eskalation habe bereits gravierende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Diese trage die Hauptlast der Gewalt durch massenhafte Vertreibungen, zahlreiche Todesopfer und die Zerstörung wichtiger Infrastruktur.
Nach Angaben des WFP unterbricht der Konflikt Lieferketten, treibt Kosten in die Höhe und schwächt zugleich die Kaufkraft vieler Familien. Dadurch könnten Haushalte, die bereits in Not lebten, weiter in schwere Ernährungsunsicherheit geraten.
Über die Region hinaus drohten auch globale Folgen. Besonders problematisch sei die Lage in der Meerenge von Hormus, über die ein bedeutender Teil des weltweiten Düngemittelhandels abgewickelt werde. Unterbrechungen dort könnten die Verfügbarkeit von Dünger verringern, Ernteerträge senken und damit die weltweiten Lebensmittelpreise weiter steigen lassen./arj/DP/nas
AXC0204 2026-03-09/14:09