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Kallas: Berichte zu Kreml-Hilfe für Iran keine Überraschung

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Hinweise auf russische Unterstützung für den Iran als erwartbar bezeichnet. "Berichte, wonach Moskau und Teheran gemeinsam daran arbeiten, US-Soldaten ins Visier zu nehmen, sollten niemanden überraschen", sagte sie bei einem Treffen von EU-Botschaftern in Brüssel. Russland wolle auch den Krieg gegen die Ukraine ausweiten.

Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Russland dem Iran Informationen über US-Streitkräfte und mögliche Ziele im Nahen Osten liefere. Dabei versorge der Kreml Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen, berichteten etwa der US-Sender CNN und die "Washington Post".

Mit Blick auf die US-Vermittlungsbemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sagte Kallas, Russlands Maximalforderungen dürften nicht mit einer Minimalantwort beantwortet werden. "Wenn die Größe der ukrainischen Streitkräfte begrenzt werden soll, dann muss das auch für die russischen gelten", sagte sie. Zudem müsse gelten, dass Russland für die Schäden aufkomme, die es in der Ukraine verursacht habe. Und es dürfe keine Amnestie für Kriegsverbrechen oder das Verbrechen der Aggression geben.

Um die EU in der aktuellen Weltlage besser aufzustellen, nannte Kallas Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaften als ein wichtiges Instrument. Noch in dieser Woche werde sie eines mit Australien unterzeichnen. Weitere mit Island und Ghana sollten folgen./aha/DP/stw

AXC0153 2026-03-09/11:55

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