Trump will Kurden nicht in Iran-Krieg einbinden
US-Präsident Donald Trump hat die Einbindung von Kurden in den Iran-Krieg ausgeschlossen. Kurdische Kämpfer in der Region seien bereit dazu, aber er habe ihnen gesagt, dass er das nicht wolle, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten. Die USA hätten eine gute Beziehung zu den Kurden, "aber wir wollen den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist", sagte Trump.
Viele iranische Kurden leben wegen der systematischen Verfolgung in ihrer Heimat im benachbarten Irak. Einige sehen jetzt die Chance, Irans Regierung zu stürzen und in einer möglichen neuen Regierung auch dort mehr Schutz und Freiheiten zu erlangen.
Trump telefonierte jüngst mit mehreren Kurdenführern. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, Trump erwäge, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Einigen Medienberichten zufolge soll der US-Geheimdienst CIA auch schon vor Monaten damit begonnen haben, kurdische Gruppen in der Region mit Waffen auszustatten. Das Weiße Haus wies solche Berichte als falsch zurück./fsp/DP/mis
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