Streit um Zölle: Mehrere US-Bundesstaaten gehen gegen Trump vor
Ein Zusammenschluss mehrerer US-Generalstaatsanwälte will mit einer Klage gegen die Zollpolitik von Präsident Donald Trump vorgehen. "Eine Koalition von 24 Bundesstaaten unter der Führung von Oregon, Arizona, Kalifornien und New York hat ihre zweite Klage eingereicht, um die verfassungswidrigen Zölle von Präsident Trump zu stoppen", sagte Dan Rayfield, Generalstaatsanwalt von Oregon.
Die aggressive Zollpolitik ist ein Kernelement von Trumps zweiter Amtszeit. Der Supreme Court hatte Trump kürzlich untersagt, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle auf den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen. Diese hatte Trump am Kongress vorbei in Kraft gesetzt. Seit vergangener Woche erheben die USA einen weltweiten Zoll von zehn Prozent auf viele Importe. Trump kündigte unterdessen bereits an, den Aufschlag auf 15 Prozent erhöhen zu wollen. Ab wann genau dieser erhoben werden soll, ist weiter unklar.
"Anstatt seine Bemühungen darauf zu richten, die Hunderte Milliarden Dollar an die Amerikaner zurückzugeben, hat er seine Anwälte angewiesen, neue juristische Wege zu finden, um seine gescheiterte wirtschaftspolitische Agenda durchzusetzen", sagte Rayfield. Dabei koste die Wirtschaftspolitik Trumps "die Amerikaner, unsere Unternehmen und uns als Bundesstaaten Hunderte von Milliarden Dollar"./apo/DP/jha
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