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Israels Militär beendete zwölfte Angriffswelle gegen Teheran
Doha/Kuwait-Stadt - Die israelische Luftwaffe hat am Donnerstag nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran beendet. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen.
Spritpreise schnellen in die Höhe - Rufe nach Preisdeckel
Wien - Die Preise an den Zapfsäulen sind unmittelbar nach Ausbruch des Iran-Kriegs in die Höhe geschnellt. Diesel verteuerte sich zwischen Sonntag und Mittwoch laut E-Control um rund 16 Prozent, Superbenzin um mehr als 13 Prozent. Preissteigerungen würden rasch, Senkungen hingegen spät bzw. kaum weitergegeben, kritisiert etwa die AK. Die Branche weist dies zurück. Rufe nach staatlichen Eingriffen werden indes laut, der ARBÖ fordert einen Deckel von 1,50 je Liter Treibstoff.
Iran - Nach Luftraumsperre: Dubai-Flieger in Wien gelandet
Wien/Dubai/Schwechat - Erstmals seit Beginn des Irankriegs am vergangenen Samstag sind am Donnerstag wieder Linienflieger aus Dubai in Österreich gelandet. Der Airbus A380-842 der Golf-Airline Emirates landete um 12.47 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat. Am Nachmittag landete ein weiteres Flugzeug aus Dubai kommend in Salzburg. Viele Heimkehrer fielen erleichtert ihren Familien in die Arme, nachdem sie tagelang in der Krisenregion festsaßen - tausende andere Reisende warten noch auf ihre Rückkehr.
"Postenschacher"-Causa - "Wusste, dass ich unerwünscht bin"
Linz - Im "Postenschacher"-Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte ist am Donnerstag die unterlegene Bewerberin um den Vorstandsposten im Finanzamt Braunau, Christa Scharf, als Zeugin gehört worden. Sie sagte, sie habe den Eindruck gehabt, unerwünscht zu sein. Ebenfalls befragt wurde der ÖVP-Bürgermeister, der den Job bekommen hat. Er hatte Wöginger um Unterstützung gebeten. "Es war vermutlich die schlechteste Idee, die ich jemals gehabt habe", meinte er.
Neue Missbrauchsvorwürfe gegen SOS-Kinderdorfgründer Gmeiner
Wien - Gegen den Gründer von SOS-Kinderdorf, Hermann Gmeiner, sind weitere Missbrauchsvorwürfe bekannt geworden. Wie der "Falter" in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, sind fünf weitere Fälle aufgetaucht, vier in Österreich und einer in Deutschland. SOS-Kinderdorf bestätigte die Vorwürfe, in den betroffenen Fällen würden bereits Opferschutzverfahren laufen. "Darüber hinaus sind vier weitere Hinweise auf Fehlverhalten eingegangen", hieß es seitens der Organisation.
Vier Jahre Haft für Security nach Attacke auf Lokalgast
Wien - Am Donnerstag ist ein ehemaliger Security-Mitarbeiter eines Wiener Nachtlokals am Wiener Landesgericht zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er soll bei einer Schlägerei im November 2024 einen Gast mit zwei anderen fast zu Tode geprügelt haben. Der 26-Jährige stritt die Vorwürfe vor Gericht ab. Im Juni 2025 war sein Kollege bereits zu vier Jahren Haft verurteilt worden, der Chef der beiden wurde freigesprochen.
Frühjahreslohnrunde - Erstes Treffen brachte keine Einigung
Wien - Die erste Runde der Kollektivvertragsverhandlungen 2026 für die 60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie ist am Donnerstagnachmittag nach rund dreieinhalb Stunden erwartungsgemäß ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Am 9. April wird weiter gefeilscht. Eine konkrete Lohn- und Gehaltsforderung wurde von den Gewerkschaften PRO-GE und GPA noch nicht auf den Tisch gelegt. Die Arbeitgeberseite FEEI verwies "auf die seit Jahren herausfordernde wirtschaftliche Lage".
90 Prozent weniger Emissionen: EU hat neues Klimaschutzziel
Brüssel - In der EU gilt in Kürze ein neues Klimaschutzziel. Bis 2040 müssen die Treibhausgasemissionen der Staatengemeinschaft um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Dafür gaben die EU-Länder in Brüssel das finale grüne Licht. Allerdings kann die 90-Prozent-Marke ab 2036 bis zu einer Obergrenze von fünf Prozent auch durch das Zukaufen von Klimazertifikaten aus dem Ausland erreicht werden.
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red