Aktien Frankfurt: Krieg im Nahen Osten lässt Anleger vorsichtig agieren
Nach der Erholung vom Vortag ist der deutsche
Aktienmarkt am Donnerstag nicht recht von der Stelle gekommen.
Angesichts der unübersichtlichen Lage im Nahen Osten halten sich
Investoren zurück. Der Leitindex Dax
Der MDax
Skepsis und Vorsicht sind unverändert groß. Die Energiepreise seien gestiegen und die physischen Lieferungen aus der Region unterbrochen, schrieb Analyst Felix-Antoine Vezina-Poirier vom Analysehaus BCA Research. Sollte die Inflation infolge des Kriegs im Nahen Osten und daher höherer Energiepreise dauerhaft steigen, sollten Anleger in Aktien und Anleihen untergewichtet sein. Cash und Rohstoffe seien in diesem Fall die Alternativen.
Der Iran feuerte am Donnerstag erneut Raketen auf Israel ab. Gleichzeitig hat Aserbaidschan den Iran für einen Drohnenangriff in der autonomen Exklave Nachitschewan verantwortlich gemacht und mit Vergeltung gedroht. Der iranische Generalstab wies Berichte über Drohnenangriffe auf Aserbaidschan zurück.
Die israelische Luftwaffe beendete derweil nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen.
Hierzulande läuft die Saison der Quartalsbilanzen auf vollen Touren.
Der Logistikriese DHL
Eine Kaufempfehlung der Citigroup
In der zweiten Reihe büßten Aktien von Ströer
Im SDax
Die Papiere des Anlagenherstellers Dürr
--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0237 2026-03-05/14:27
Relevante Links: Deutz AG, TeamViewer AG, Deutsche Post AG, Citigroup Inc., GFT Technologies SE, Dürr AG, Salzgitter AG, Merck KGaA, Jenoptik AG, Airbus SE, Fielmann AG, Carl Zeiss Meditec AG, Ströer SE & Co. KGaA