APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Neue Angriffswelle in Teheran - Raketenangriffe auf Israel
Doha/Kuwait-Stadt - Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben am Donnerstag früh eine neue Angriffswelle in Teheran begonnen. In einer Mitteilung des Militärs war die Rede von groß angelegten Angriffen auf Infrastruktur der iranischen Führung in der Hauptstadt. Augenzeugen berichteten über Explosionsgeräusche im Bereich von Teheran. Außerdem griff Israels Luftwaffe demnach mehrere Kommandozentren der proiranischen Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.
Spritpreise an heimischen Tankstellen schnellen in die Höhe
Wien/Washington/Teheran - Die Preise an den heimischen Zapfsäulen sind unmittelbar nach Ausbruch des Iran-Kriegs in die Höhe geschnellt. Diesel verteuerte sich zwischen Sonntag und Mittwoch laut aktuellen Angaben der E-Control um mehr als sechs Prozent, Superbenzin um mehr als 13,3 Prozent - Tendenz steigend. Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert, Preissteigerungen, wie aktuell durch den Iran-Krieg, würden rasch, Senkungen hingegen später bzw. kaum weitergegeben werden. Die Branche weist dies zurück.
Zwei weitere Rückführungsflüge für Österreicher
Wien - Nach der Landung eines ersten Rückführungsfluges aus der Golfregion am Mittwochabend sind für Donnerstag zwei weitere Flüge geplant. Wie die Austrian Airlines (AUA) Donnerstagfrüh bekannt gaben, wird eine Maschine zunächst von der omanischen Hauptstadt Maskat nach Riad in Saudi-Arabien und dann weiter nach Wien fliegen. Aus Riad fliegt ein weiteres Flugzeug nach Österreich. Die Ankünfte sollen laut Webseite des Flughafens Wien-Schwechat am späten Donnerstagabend erfolgen.
US-Senat mit Resolution zu Iran-Kriegs-Ende gescheitert
Washington - Der US-Senat ist am Mittwoch mit einem Beschluss für ein Ende des Iran-Kriegs gescheitert. Im 100-köpfigen Senat fiel das Ergebnis mit 52 zu 47 Stimmen gegen die Resolution aus. Fast alle Republikaner stimmten gegen den Verfahrensantrag und unterstützten damit die Militäraktion von US-Präsident Donald Trump, fast alle Demokraten unterstützten die Resolution dagegen.
"Postenschacher"-Causa - "Wusste, dass ich unerwünscht bin"
Linz - Im Postenschacher-Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte ist am Donnerstag die unterlegene Bewerberin um den Vorstandsposten im Finanzamt Braunau, Christa Scharf, als Zeugin gehört worden. Der Erstangeklagte - damals Vorsitzender der Hearingkommission - habe sie im Vorfeld gefragt, ob sie sich bewerben werde, schilderte sie. Als er mit "gespielter Überraschung" reagiert habe, "wusste ich, dass ich nicht erwünscht bin".
Van der Bellen zu Gespräch mit Papst im Vatikan eingetroffen
Rom/Vatikanstadt - Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist am Donnerstag in den Vatikan zu Gesprächen mit dem Papst eingetroffen. Der Delegation, die Leo XIV. trifft, gehören Van der Bellens Frau Doris Schmidauer, Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) und Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) sowie die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung, Angelika Ritter-Grepl, an. Im Zentrum des Gesprächs soll u.a. die Situation im Nahen Osten stehen, so die Präsidentschaftskanzlei.
Österreichs Wirtschaftsleistung stieg 2025 um 0,6 Prozent
Wien - Die heimische Wirtschaftsleistung ist im Vorjahr um 0,6 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Damit wurden die Prognosen der Wirtschaftsinstitute Wifo und IHS von jeweils 0,5 Prozent übertroffen. Im vierten Quartal stagnierte die Wirtschaftsleistung jedoch gegenüber dem Vorquartal. "Nach zwei Jahren mit rückläufiger Wirtschaftsleistung zeigte sich im Jahr 2025 wieder eine leichte Konjunkturerholung", so Manuela Lenk, Generaldirektorin der Behörde.
Verletzte nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine
Charkiw (Charkow) - Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag erneut mit Angriffen aus der Luft überzogen. Im ostukrainischen Gebiet Charkiw wurden nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft mehrere Menschen durch russische Drohnenattacken verletzt. Demnach nahm die russische Armee Ortschaften im Landkreis Tschuhujiw ins Visier. Der ukrainische Präsident Wolodymr Selenskyj bemüht sich unterdessen um eine Verschiebung der Gespräche zur Beendigung des Krieges.
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red