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Devisen (Früh) - Eurokurs gibt zum US-Dollar etwas nach / Entwicklung der Energiepreise bleibt im Fokus

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag leicht gesunken. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1607 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Am Devisenmarkt bleibt der Krieg im Nahen Osten mit den starken Preisbewegungen bei Öl und Gas vorerst das bestimmende Thema.

Bei den Öl- und Gaspreisen zeigte sich seit Mittwoch eine Beruhigung, aber noch keine nachhaltige Entspannung. Der US-Dollar bleibt daher nach Einschätzung von Marktbeobachtern vorerst als Krisenwährung gefragt, während der Euro im Gegenzug unter Druck steht.

Zudem rückt wegen der starken Verteuerung von Rohöl und Erdgas seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende die Entwicklung der Verbraucherpreise und damit verbundene Auswirkungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed stärker in den Mittelpunkt des Interesses. "Dies weckt Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen", heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba.

Im weiteren Tagesverlauf könnten aber auch Konjunkturdaten für Impulse am Devisenmarkt sorgen. Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Daten zur Entwicklung der Einfuhrpreise erwartet. Die Erstanträge gelten als letzter Hinweis für den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag auf dem Programm steht.

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