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Devisen (Früh) - Euro startet wenig verändert bei 1,1622 US-Dollar / Nahost-Krieg bleibt beherrschendes Thema an Finanzmärkten

Der Euro hat sich am Mittwoch im frühen europäischen Handel nur wenig verändert gezeigt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete gegen 8.30 Uhr 1,1622 Dollar nach 1,1618 US-Dollar am Vorabend in New York. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1606 Dollar festgesetzt.

Der Nahost-Krieg bleibt das beherrschende Thema an den Finanzmärkten und die anhaltenden Militärschläge sorgen für ein hohes Maß an Unsicherheit. Mit der faktischen Schließung der Straße von Hormuz sind die Energiepreise sprunghaft gestiegen und damit auch die Inflationssorgen, kommentierten die Helaba-Experten. EZB-Chefvolkswirt Lane hat bereits vor einem Inflationsschub gewarnt, sollte der Krieg länger anhalten.

Der Euro steht seit Beginn der Kriegshandlungen am Persischen Golf unter Druck und hat gegenüber dem US-Dollar, der von der erhöhten Risikoaversion profitiert, deutlich an Wert eingebüßt. Inzwischen wurden die 21-, 55-, 100- und 200-Tagelinien unter schritten und bei 1,1528 ein neues Jahrestief markiert, so die Helaba-Experten weiter.

Datenseitig steht mit dem ADP-Report am frühen Nachmittag eine wichtige Indikation für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag an. Zudem gilt es heute, den ISM-Index des Servicesektors zu beachten, der im Februar auf Vormonatsniveau erwartet wird.

ger/moe

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