Briten und Franzosen schicken Kriegsschiffe zur Luftabwehr
Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärken die Nato-Staaten Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region. Die Briten werden Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff entsenden, wie Premierminister Keir Starmer ankündigte. Der staatlichen zyprischen Nachrichtenagentur KYPE zufolge entsendet Frankreich Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum.
Der britische Stützpunkt von Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol war in der Nacht zum Montag mit einer Drohne angegriffen worden. Regierungsangaben zufolge wurden später zwei weitere Drohnen abgefangen. Die auf dem Stützpunkt niedergegangene Drohne sei vom Typ Shahed gewesen, teilte Präsident Nikos Christodoulidis mit. Diese Drohnen werden vor allem im Iran produziert. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus dem Libanon gestartet worden sein.
Bereits am Montag hatte Griechenland vier F-16 Kampfflugzeuge auf die Insel verlegt. Zudem befinden sich zwei griechische Fregatten auf dem Weg in das Seegebiet rund um Zypern, um die maritime Sicherheit sowie die Luftverteidigung der Inselrepublik zu verstärken./mj/DP/stw
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