Verbände fordern 25-Euro-Sozialticket und mehr Ökostrom
Um den Klimaschutz voranzubringen, fordern acht Sozial- und Umweltverbände den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und ein Sozialticket für 25 Euro pro Monat für Menschen mit geringem Einkommen.
Anders als zuletzt von der schwarz-roten Koalition vereinbart möchten die Verbände an der Regelung aus dem Heizungsgesetz festhalten, wonach neue Heizungen mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden sollten. Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen müsse weitergehen und die Stromsteuer auch für Privathaushalte sinken. Auch die energetische Sanierung von Gebäuden müsse stärker vorangetrieben werden.
Hinter den Forderungen stehen der Paritätische Gesamtverband, die Diakonie, die Caritas, der Sozialverband Deutschland, die Arbeiterwohlfahrt, der Sozialverband VdK, die Klima-Allianz und der Arbeiter-Samariter-Bund.
Die Unterzeichner betonen: "Entscheidend ist, dass Klimapolitik so gestaltet wird, dass alle Menschen davon profitieren und der Zugang zu klimafreundlichen Lösungen nicht von Einkommen, Wohnort, Alter oder einer Behinderung abhängt. Eine konsequente Klimasozialpolitik reduziert die Abhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten und stellt sicher, dass alle Menschen auf bezahlbare und saubere Wärme umsteigen können."/hrz/DP/zb
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