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Wiener Börse - ATX mit klaren Verlusten / Heimischer Leitindex verliert 1,19 Prozent - Verluste in Reise- und Touristikbranche sowie bei Bankwerten - Verbund und OMV als Gewinner

Die Wiener Börse ist mit klaren Verlusten in die neue Börsenwoche gestartet. Nach der Eskalation im Nahen Osten fiel der heimische Leitindex ATX am Montag um 1,19 Prozent auf 5.634,07 Punkte. Der ATX Prime schrumpfte um 1,39 Prozent auf 2.800,70 Zähler. Die europäischen Börsen zeigten sich ebenfalls mit Abgaben.

Am Wochenende griffen Israel und die USA den Iran an und töteten dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Passagen des weltweiten Energiehandels, ein. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung lässt die Energiepreise steigen und die internationalen Märkte werden verunsichert.

Neben der Lage im Nahen Osten rückten die heimischen Arbeitslosenzahlen etwas in den Hintergrund. Ihr Anstieg fiel im Februar etwas geringer als zuletzt aus. Ende des Monats waren 436.160 Personen arbeitslos oder befanden sich in Schulung, um 1,4 Prozent bzw. 6.220 Personen mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Vormittag mit. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. In mehreren Bundesländern sind die Zahlen bereits rückläufig, AMS-Chef Johannes Kopf ortet Signale der Entspannung.

Betroffen von Verlusten ist vor allem die Reise- und Touristikbranche. Der Kurs des Caterers Do&Co fiel um über 13 Prozent. Abschläge gab es auch bei den Bankwerten. Gewinner des Tages waren Verbund und OMV.

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