APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten
Teheran/Jerusalem/Washington - Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz am Montag für illegal erklärt. Das kündigte Ministerpräsident Nawaf Salam im Fernsehen an. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation. Die israelische Armee verkündete indes die Tötung des Geheimdienstchefs der Hisbollah.
Hegseth: Ziel von Iran-Einsatz ist nicht Machtwechsel
Teheran/Jerusalem/Washington - Der andauernde Militäreinsatz gegen den Iran soll US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge nicht zu einem Machtwechsel in Teheran führen. "Dies ist kein sogenannter "Regimewechselkrieg", aber das Regime hat sich tatsächlich geändert, und die Welt ist dadurch besser dran", sagte er bei einer Pressekonferenz. Er behauptete, dass die USA nicht den Krieg begonnen hätten - "aber unter Präsident (Donald) Trump beenden wir ihn."
Israelische Armee meldet neuen Angriff in Teheran
Teheran - Die israelische Luftwaffe hat am Montag in den Mittagsstunden einen neuen Angriff auf Ziele im Iran gestartet. Gestützt auf Geheimdienstinformationen ziele der Angriff "im Herzen von Teheran" auf Sicherheitseinrichtungen des Landes, teilte das Militär mit. Augenzeugen in Teheran bestätigten schwere Bombardierungen in der Stadtmitte. Sie sollen sich in der Nähe des Parlaments ereignet haben. Auch im Norden der Millionenmetropole wurden Raketeneinschläge beobachtet.
USA: Kuwaitische Luftabwehr schoss drei US-Kampfjets ab
Teheran/Jerusalem - Das US-Zentralkommando Centcom hat am Montag den Abschuss von drei eigenen Kampfjets durch die kuwaitische Luftabwehr gemeldet. Die Maschinen vom Typ F-15E seien versehentlich ins Visier genommen worden. Alle sechs Besatzungsmitglieder der drei Kampfflugzeuge hätten sich retten können und seien in stabilem Zustand. Der Vorfall werde untersucht. Irans Armee erklärte, sie habe den Stützpunkt Ali al-Salem der US-Luftwaffe in Kuwait ins Visier genommen.
Iran-Konflikt könnte Österreichs Inflation anheizen
Wien/Teheran/Jerusalem - Der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran hat sich prompt auf die Öl- und Gaspreise ausgewirkt - und könnte auch die Inflation in Österreich wieder über die Marke von 2 Prozent heben. Die Auswirkungen des Nahost-Krieges auf die Weltwirtschaft hängen nicht zuletzt von der Dauer des Konfliktes ab, sind sich die Ökonomen des Wirtschaftsförderungsinstituts (Wifo) und des Instituts für Höhere Studien (IHS) einig. Von einem Machtwechsel würde auch Österreich profitieren.
Erneut Drohnenangriff auf britische Militärbasis in Zypern
Nikosia/Teheran/Jerusalem - Nach einem nächtlichen Drohnenangriff hat es am Montag erneut Alarm auf dem britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern gegeben. Zwei unbemannte Fluggeräte, die sich in Richtung der britischen Basen bewegt hätten, seien rechtzeitig abgewehrt worden, teilte Zyperns Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis mit. Der weiter westlich gelegene zivile Flughafen von Paphos wurde nach Berichten des zypriotischen Rundfunks evakuiert. Flüge nach Paphos wurden nach Larnaka umgeleitet.
Staaten evakuieren Bürger aus Nahost und Golfstaaten
Teheran/Jerusalem/Washington - Zahlreiche Staaten der Welt sind bemüht, seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am Wochenende ihre Bürgerinnen und Bürger aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten zu evakuieren. Nach früheren Angaben des Außenministeriums befinden sich 17.000 Österreicherinnen und Österreicher in der Region, darunter 2.500 Reisende.
Zahl der Arbeitslosen im Februar neuerlich gestiegen
Wien - Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich im Februar nicht verbessert, der Anstieg der Arbeitslosenzahlen fiel aber etwas geringer als zuletzt aus. Ende des Monats waren 436.160 Personen arbeitslos oder befanden sich in Schulung, um 1,4 Prozent bzw. 6.220 Personen mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag in einer Aussendung mit. In mehreren Bundesländern sind die Zahlen bereits rückläufig, AMS-Chef Johannes Kopf ortet Signale der Entspannung.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red