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Iran - Israel greift nach Hisbollah-Angriff Libanon an
Teheran/Jerusalem/Washington - Mit dem Eingreifen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat sich der Konflikt um den Iran auf den Libanon ausgeweitet. Als Reaktion auf Raketen- und Drohnenangriffe der Hisbollah auf Israel griff das israelische Militär am Montag Ziele im gesamten Libanon an. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, 31 Menschen seien getötet und 149 verletzt worden. Das israelische Militär verlautbarte, es habe ranghohe Mitglieder der Hisbollah angegriffen.
Berichte: Seit Beginn US-israelischer Angriffe über 550 Tote
Teheran - Im Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds seit Beginn der US-israelischen Angriffe 555 Menschen getötet worden. Das berichteten staatliche Medien in der Islamischen Republik am Montag. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der humanitären Organisation. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen. Seit Samstag greifen Israel und die USA Hunderte Ziele im Iran an.
Ölpreise stiegen wegen Iran-Krieg deutlich an
Teheran/Jerusalem/Washington - Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten zunächst kräftig zugelegt, sind dann aber wieder etwas gesunken. In der Nacht auf Montag stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent. Dabei erreichte die Nordseesorte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar (69,78 Euro) je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024.
Mehrere US-Jets in Kuwait abgestürzt - Besatzung überlebt
Teheran/Jerusalem - Im Golfstaat Kuwait sind am Montag nach offiziellen Angaben mehrere US-Kampfflugzeuge abgestürzt. Alle Besatzungsmitglieder hätten überlebt, erklärte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums, sie seien zur medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden und befänden sich in "stabilem" Zustand. Die Ursache des Absturzes werde derzeit untersucht. Irans Armee erklärte, sie habe den Stützpunkt Ali al-Salem der US-Luftwaffe in Kuwait ins Visier genommen.
Flughafen Wien hofft auf baldige Entspannung im Iran-Krieg
Wien/Schwechat - Der Flughafen Wien hofft, dass der Iran-Krieg bald endet. Vorstand Julian Jäger sagte am Montag, er sei optimistisch, dass sich die Lage in den nächsten Wochen wieder beruhigt. Pro Tag, in denen die Lufträume in der Region gesperrt sind, kommen 5.000 Passagiere aus Wien hinzu, die festsitzen. Gesperrt sind unter anderem die großen Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi und Doha. Auch Airlines, die nicht direkt betroffen sind, müssen großräumig ausweichen.
Myanmar-Junta lässt mehr als 10.000 Häftlinge frei
Naypyidaw - Im Rahmen einer neuen Massenamnestie hat die Militärjunta in Myanmar die Freilassung von mehr als 10.000 Gefangenen angeordnet, darunter zehn Ausländer. Zudem sollen die Verfahren gegen rund 12.400 Angeklagte eingestellt werden, berichtete das staatliche Fernsehen am Montag. Viele von ihnen waren aus Angst vor einer Festnahme untergetaucht und leben im Untergrund.
Zahl der Arbeitslosen im Februar neuerlich gestiegen
Wien - Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich im Februar nicht verbessert, der Anstieg der Arbeitslosenzahlen fiel aber etwas geringer als zuletzt aus. Ende des Monats waren 436.160 Personen arbeitslos oder befanden sich in Schulung, um 1,4 Prozent bzw. 6.220 Personen mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag in einer Aussendung mit. In mehreren Bundesländern sind die Zahlen bereits rückläufig, AMS-Chef Johannes Kopf ortet Signale der Entspannung.
Österreichs erster militärischer Satellit präsentiert
Wien/Schwechat - Erstmals hat das Bundesheer eine Demoversion eines seiner fünf Satelliten präsentiert. Der BEACONSAT-Satellit soll ab Februar 2027 für ein Jahr Störsignale erkennen und analysieren. Wenig später starten drei Satelliten des österreichisch-niederländischen Projekts LEO2VLEO ins All. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) erhofft sich von den Satelliten mehr Sicherheit und Datenhoheit, wie sie jüngst bei der Besichtigung der Satellitenproduktion in Schwechat erklärte.
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red