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Krieg gegen Iran - Stimmen aus Teheran

Seit dem Morgen führen Israel und die USA wieder Krieg gegen den Iran. Die militärische Eskalation weckt Erinnerungen an den Zwölftagekrieg im vergangenen Sommer. Doch dieses Mal ist vieles anders. Stimmen aus der Hauptstadt, der Millionenmetropole Teheran:

Asghar, ein 34 Jahre alter Angestellter, erinnert sich an seine Sorgen im vergangenen Sommer, als Israel bereits einmal Krieg gegen das Land geführt hatte. "Aber heute Morgen verfolge ich die Nachrichten gleichgültig und ohne Traurigkeit", sagt er. "Nichts bedeutet mir mehr etwas. Das Leben hat für mich keinen Sinn mehr." In seiner Verzweiflung schwingen die Dauerkrisen und die staatlichen Repressionen mit, als Irans Sicherheitsapparat Anfang Januar Massenproteste blutig niederschlug.

Ein 30 Jahre alter Lehrer, sagt: "Heute Morgen gerieten wir bei den Nachrichten über die Angriffe in Stress und Angst, und alle Schülerinnen und Schüler verließen nach dem Hören der Explosionsgeräusche im Westen der Provinz Teheran schnell und ohne Genehmigung die Schule."

Nilufar, eine 24-jährige Studentin, hofft auf den Tod führender Staatsmänner im Iran und "dass die Menschen Freiheit erlangen". Am Morgen habe sie nach langer Zeit wieder lachen können. "Ich hoffe, dass Zivilisten kein Schaden zugefügt wird", fügt sie jedoch hinzu./arb/DP/mis

AXC0055 2026-02-28/14:24

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