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Hohla: Tageskommentar Devisen und Zinsen

Devisen

EUR/USD: bei Widerstand gescheitert Gute Stimmung an den Akteinbörsen ließen das alte Spiel wieder aufleben, nämlich Aktien stark - US-Dollar schwach. Gute Nachrichten kamen von konjunktureller Seite. Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter fielen besser als erwartet aus. Von der Aktienseite überraschte American Express und Ford, die 2011 wieder in der Gewinnzone sein sollten. Die Widerstandszone bei EUR/USD bei 1,3220 hat sich als sehr dominant erwiesen. Daten stehen diese Woche nur der ISM und das Verbrauchervertrauen am Programm. Alles Daten die den jüngsten Optimismus unterstützen sollten. Die EUR/USD Range für diese Woche sehen wir bei 1,2900 bis 1,3510. Für heute erwarten wir Werte zwischen 1,3110 bis 1,3220.

JPY wieder fester EUR/JPY kommt nicht über die Marke 130. Grund für die JPY-Stärke ist die Schweinegrippe. Um die Ecke gedacht: Australien und Neuseeland sind Hochzins-Währungen. Durch die Schweinegrippe befürchtet man Rückgänge beim Tourismus. Daher wurden Carry-Trades (Hochzins gegen Niedrigzinswährung) aufgelöst. Die Folge daraus ist ein fester JPY. Unterstütung hat EUR/JPY bei 126,10. Wird dieser Bereich gebrochen sind Kursrückgänge bis 122 zu erwarten.

Zinsen

Ultimo steht bevor Wie zu jedem Monatsende könnte auch dieser Ultimo die Zinsen leicht nach oben ziehen. Kurzfristig betrachtet könnte sich der 3-Monats-Euribor bei 1,40 stabilisieren. Sollten die Wirtschaftsdaten weiterhin für Konjunkturoptimismus sorgen könnten speziell die langen Zinsen wieder anziehen. Bei den Swapsätzen für 10 Jahre sind bereits erste Bodenbildungen erkennbar.

Rohstoffe legen leicht zu Der Konjunkturoptimismus sorgt auch bei den Rohstoffen für steigende Preise. Öl notiert wieder über der 50-USD-Marke. Kupfer stabilisert sich über 4.300 USD/Tonne.