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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise steigen leicht / Verhandlungen im Atomstreit mit dem Iran im Fokus - Goldpreis gibt nach

Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Die Notierungen profitierten von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten, nachdem sich zuletzt Fortschritte im Atomstreit mit dem Iran abgezeichnet haben.

Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 71,54 US-Dollar. Das waren 0,89 Prozent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 0,72 Prozent auf 65,92 Dollar.

Der Iran hat nach einer indirekten Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche angekündigt. Beide Seiten lägen in wichtigen Fragen allerdings "noch weit auseinander", berichtete das "Wall Street Journal" nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde in Genf. Bei den Treffen geht es vor allem um das umstrittene iranische Atomprogramm.

Bisher habe es noch keinen starken Einfluss auf die Märkte durch die Verhandlungen gegeben, sagten Marktstrategen der US-Investmentfirma Karobaar Capital. Es sei aber in den kommenden Handelstagen mit stärkeren Preisschwankungen am Ölmarkt zu rechnen, weil sowohl eine Eskalation der Lage als auch eine diplomatische Lösung im Atomstreit möglich seien.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Freitag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Donnerstag 69,64 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 69,29 Dollar am Mittwoch. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis gab nach. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 5.179,23 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,33 Prozent weniger als am Vorabend.

spa/rst

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