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ROUNDUP: Merz besichtigt Verbotene Stadt und Box-Roboter

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen China-Besuch mit der Besichtigung der Verbotenen Stadt in Peking und Unternehmensbesuchen in der Hightech-Metropole Hangzhou fortgesetzt. Bei Unitree, einem der weltweit führenden Roboter-Hersteller, schaute er sich einen Boxkampf von 1,30 Meter großen Robotern an, die sich ihr Können über Künstliche Intelligenz angeeignet haben.

Vor dem Ausflug in die Zukunft hatte er in Peking die Verbotene Stadt besucht, die im 15. Jahrhundert gebaut wurde und dann mehr als 500 Jahre als abgeschotteter Kaiserpalast diente. In seinem Eintrag ins Gästebuch wünschte er Deutschland und China Tempo, Kraft und Energie für "ein Jahr der Zusammenarbeit und des Wachstums". In China hat gerade das neue Jahr des Pferdes begonnen.

Merz ergänzte seinen Eintrag mit einem Zitat aus dem Gedicht "Sprüche des Konfuzius" von Friedrich Schiller: "Dreifach ist der Schritt der Zeit / Zögernd kommt die Zukunft hergezogen / Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen / Ewig still steht die Vergangenheit." Die Verbotene Stadt ist heute Unesco-Weltkulturerbe und zählt mit ihren 980 Gebäuden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas.

In Hangzhou, einer südchinesischen Metropole mit mehr als zwölf Millionen Einwohnern, wollte Merz auch noch eine Produktionsstätte von Hochspannungsschaltanlagen von Siemens Energy besuchen./jon/DP/zb

AXC0121 2026-02-26/09:21

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