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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel kaum verändert / Renditen treten überwiegend auf der Stelle

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag kaum verändert gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 1 Basispunkt auf 3,00 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 29 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um dünne 0,06 Prozent auf 129,61 Punkte.

Nach dem jüngsten Aufwärtsschub bei den europäischen Anleihenkursen gab es nun wenig Bewegung zu sehen. Konjunkturdaten lieferten zur Wochenmitte kaum Impulse. Dank des besten Quartals seit drei Jahren geht die deutsche Wirtschaft zwar mit etwas Rückenwind ins Jahr 2026. Allerdings waren die Löcher im Staatshaushalt im vergangenen Jahr deutlich größer als zunächst angenommen.

Endgültige Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Eurozone im Jänner fielen weitgehend wie erwartet aus. Die Teuerung ging weiter zurück und erreichte den tiefsten Stand seit September 2024. Der aktuelle Wert von 1,7 Prozent liegt unter der mittelfristig von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Rate von 2 Prozent. Die EZB hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,09   2,09        0,00                        4
5 Jahre     2,48   2,48        0,00                       17
10 Jahre    3,00   3,01       -0,01                       29
30 Jahre    3,69   3,69        0,00                       31

ste/spa

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