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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 25.02.2026 - 15.15 Uhr

ROUNDUP 2: Fresenius will weiter profitabel wachsen - Ausblick enttäuscht

BAD HOMBURG - Fresenius hat dank Einsparungen und einem guten Lauf seiner Pharmatochter Kabi sowie seinem Klinikgeschäft Helios im vergangenen Jahr mehr verdient. 2026 soll es weiter aufwärtsgehen. "Wir sind überzeugt, dass wir auch weiterhin profitabel und nachhaltig wachsen werden", sagte Unternehmenschef Michael Sen, dessen Vertrag vorzeitig um weitere fünf Jahre bis 2031 verlängert wird. Der Konzern kündigte ferner am Mittwoch einen Wechsel an der Spitze seiner Kliniksparte Helios an. Die Aktie sank.

ROUNDUP: Guinness-Hersteller Diageo kappt Dividende - Aktie stürzt ab

LONDON - Der britische Schnaps- und Guinness-Hersteller Diageo leidet noch stärker unter einer schwachen Nachfrage in China und den USA. Unter seinem neuen Chef Dave Lewis strich das Management die Erwartungen an das neue Geschäftsjahr bis Ende Juni ein weiteres Mal zusammen. Der Umsatz dürfte auf vergleichbarer Basis um zwei bis drei Prozent sinken, teilte der Spirituosenkonzern mit Marken wie Johnnie Walker am Mittwoch in London mit. Für die Diageo-Aktie ging es daraufhin steil abwärts.

ROUNDUP 2: Heidelberg Materials peilt bei operativem Gewinn erneut Rekord an

HEIDELBERG - Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials hat 2025 erneut einen Rekord beim operativen Gewinn erzielt. "Unsere konsequente Ausrichtung auf striktes Kostenmanagement hat maßgeblich zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen", sagte der Vorstandsvorsitzende Dominik von Achten am Mittwoch in Heidelberg laut Mitteilung. Wenngleich der Bausektor in manchen Regionen noch von Schwankungen geprägt sei, setze sich die Stabilisierung in den Kernmärkten fort. Daher rechne das Management im laufenden Jahr erneut mit einem Ergebniswachstum. Der Aktienkurs geriet dennoch unter Druck.

ROUNDUP: HSBC verdient mehr als gedacht - Aktie steigt auf Rekordhoch

HONGKONG/LONDON - Das Geld reicher Leute lässt bei der britischen Bank HSBC weiter die Gewinne sprudeln. Im vergangenen Jahr stieg der Vorsteuergewinn ohne Währungs- und Sondereffekte um sieben Prozent auf 36,6 Milliarden US-Dollar (31 Mrd Euro), wie das Geldhaus am Dienstag in Hongkong und London mitteilte. Eine Abschreibung in China ließ den Nettogewinn zwar sinken. Doch Bankchef Georges Elhedery setzte sein Renditeziel für die nächsten Jahre nach oben. Am Finanzmarkt wurden die Neuigkeiten positiv aufgenommen.

ROUNDUP/Santander will Gewinn bis 2028 kräftig steigern - Aktie legt zu

LONDON/MADRID - Die spanische Großbank Santander will bis zum Jahr 2028 deutlich mehr Kunden gewinnen und ihren Überschuss kräftig steigern. Der Gewinn solle von zuletzt gut 14 Milliarden auf mehr als 20 Milliarden Euro klettern, teilte das Geldhaus anlässlich seines Investorentags am Mittwoch in London mit. Analysten hatten bisher im Schnitt lediglich knapp 19 Milliarden Euro gerechnet.

ROUNDUP: Nordex verdient deutlich mehr und erhöht mittelfristiges Margenziel

HAMBURG - Der Windturbinenbauer Nordex hat im vergangenen Jahr seine Ergebnisse kräftig gesteigert. Dabei profitierten die Hamburger von einem starken Schlussquartal. Dank der guten Auftragslage zeigte sich Nordex für die weitere Entwicklung zuversichtlich und hob auch sein mittelfristiges operatives Margenziel von 8,0 auf die Spanne von 10,0 bis 12,0 Prozent an. An der Börse kam das sehr gut an.

ROUNDUP: Auto1 enttäuscht mit Gewinnplänen - Aktie sackt weiter ab

BERLIN - Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 will im neuen Jahr seine Wachstumssträhne fortsetzen und den operativen Gewinn deutlich steigern. Unternehmenschef Christian Bertermann schielt beim Wachstum nun auf den Verkauf von bis zu einer Million Fahrzeuge, auch das lukrative Privatkundengeschäft (Autohero, wirkaufendeinauto.de) soll dazu spürbar beitragen. Die zuletzt schon schlecht gelaufene Aktie fiel aber erneut deutlich, weil sich die Berliner laut Experten beim Ausblick in puncto Gewinn zurückhaltender zeigten als gedacht.

Munich Re erhöht Dividende kräftig - Milliarden für Aktienrückkauf

MÜNCHEN - Der Rückversicherer Munich Re will die Dividende überraschend stark anheben und für eine Milliardensumme weitere Aktien zurückkaufen. Für das abgelaufene Geschäftsjahr sollen die Anteilseigner eine Dividende von 24 Euro je Aktie erhalten, wie der Dax -Konzern überraschend am Mittwoch in München mitteilte. Für 2024 hatten die Munich Re 20 Euro ausgeschüttet; Analysten hatten diesmal im Schnitt etwa 22 Euro erwartet. Zusätzlich will die Munich Re nach der Hauptversammlung im April binnen eines Jahres bis zu 2,25 Milliarden Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben.

ROUNDUP 2: Eon plant bis 2030 Investitionen von 48 Milliarden Euro

ESSEN - Der Energiekonzern Eon will bis zum Ende des Jahrzehnts Milliarden in den Ausbau der Energieinfrastruktur stecken. Von 2026 bis 2030 seien Investitionen von 48 Milliarden Euro geplant, teilte Eon am Mittwoch in Essen bei der Vorlage seines Geschäftsberichts mit. Der Schwerpunkt liege dabei unverändert im Ausbau, der Modernisierung und Digitalisierung des Verteilnetzes: 40 Milliarden nimmt Eon allein für den Netzausbau in die Hand. Das Unternehmen kann sich aber auch vorstellen, noch mehr zu investieren - sofern die regulatorischen Vorgaben stimmen. An der Börse fiel die Reaktion gemischt aus.

ROUNDUP: Jost Werke beschafft sich mit Kapitalerhöhung frisches Geld

NEU-ISENBURG - Der Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke hat sich mit der Ausgabe neuer Aktien frisches Geld beschafft. Insgesamt wurden 1,49 Millionen neue Aktien in einem beschleunigten Verfahren bei institutionellen Investoren zu einem Preis von 62,13 Euro platziert, wie das Unternehmen am Mittwochmorgen in Neu-Isenburg mitteilte. Das entspreche einem Bruttoerlös von rund 93 Millionen Euro. Der Konzern hatte bereits am Dienstagabend die Kapitalerhöhung gegen Bareinlage angekündigt. Das Grundkapital werde um zehn Prozent erhöht, so das Unternehmen.

Iberdrola steigert Gewinn dank starkem Netzgeschäft - Weiteres Wachstum erwartet

BILBAO - Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat 2025 dank eines guten Stromnetzgeschäfts deutlich mehr verdient. Für die kommenden Jahre peilt das Management ein weiteres Gewinnwachstum an. So soll der bereinigte Nettogewinn im laufenden Jahr auf über 6,6 Milliarden Euro steigen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bilbao mitteilte.

Nach Geschäftsrückgang: Guinness-Hersteller Diageo streicht Dividende zusammen

LONDON - Der britische Schnaps- und Guinness-Hersteller Diageo leidet noch stärker unter einer schwachen Nachfrage in China und den USA. Unter seinem neuen Chef Dave Lewis strich das Management die Erwartungen an das neue Geschäftsjahr bis Ende Juni ein weiteres Mal zusammen. Der Umsatz dürfte auf vergleichbarer Basis um zwei bis drei Prozent sinken, teilte der Spirituosenkonzern mit Marken wie Johnnie Walker am Mittwoch in London mit.

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Relevante Links: JOST Werke AG, AUTO1 Group SE, Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), IBERDROLA S.A., Diageo PLC, Banco Santander Central Hispano S.A., Nordex SE, HSBC Holdings plc, E.ON SE, Heidelberg Materials AG, Fresenius SE & Co. KGaA

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