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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 24.02.2026 - 17.00 Uhr

USA: Verbrauchervertrauen verbessert sich

WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Februar verbessert. Der Konsumindikator sei um 2,2 Punkte auf 91,2 Punkte gestiegen, teilte das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mit. Volkswirte hatten mit 87,1 Punkten gerechnet. Der Wert für den Vormonat wurde deutlich von 84,5 Punkte auf 89 Punkten nach oben revidiert.

GESAMT-ROUNDUP/Düsterer Kriegsjahrestag für Ukraine: EU kann nicht liefern

KIEW/BRÜSSEL/MOSKAU - Die Ukraine ist unter düsteren Vorzeichen in das fünfte Jahr ihres Kampfes gegen den russischen Angriffskrieg gestartet. Wegen eines Vetos Ungarns konnte die EU nicht wie geplant den finalen Beschluss für Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro fassen. Zudem bekräftigte Ungarn gemeinsam mit der Slowakei seine Blockade von neuen EU-Russland-Sanktionen. Moskau hingegen, das die Invasion am 24. Februar 2022 begonnen hatte, räumte zwar ein, seine Kriegsziele bisher nicht erreicht zu haben. Ablassen von seinen Absichten will Russland aber nicht.

Handel zwischen Deutschland und Frankreich legt leicht zu

PARIS - Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut erster Handelspartner von Frankreich geblieben und hat Waren im Wert von 118 Milliarden Euro in das Nachbarland exportiert. Umgekehrt lieferte Frankreich für 69 Milliarden Euro Güter nach Deutschland, wie die deutsch-französische Industrie- und Handelskammer (AHK) in Paris mitteilte. Für Deutschland war Frankreich der viertwichtigste Handelspartner und zweitwichtigster Exportmarkt, nach den USA und vor den Niederlanden. Das Handelsvolumen zwischen den beiden EU-Schwergewichten legte im Vorjahresvergleich um zwei Prozent zu.

Briten verabschieden neues Sanktionspaket gegen Russland

LONDON - Die britische Regierung hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine neue Sanktionen verhängt. Das Vereinigte Königreich stehe so lange, wie es nötig ist, an der Seite der Ukraine, sagte Premierminister Keir Starmer. Er würdigte die "unglaubliche Widerstandsfähigkeit" des europäischen Partners.

Handel mit Osteuropa wächst überdurchschnittlich

BERLIN - Deutschlands Außenhandel mit Osteuropa und den früheren sowjetischen Teilrepubliken ist im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gewachsen. Wie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mitteilte, stieg das Handelsvolumen um 3,4 Prozent auf gut 550 Milliarden Euro und damit stärker als der deutsche Außenhandel (+2,4%) insgesamt.

USA: 10 Prozent globaler Zollsatz in Kraft - 15 Prozent sollen später kommen

WASHINGTON - In den USA sind neue weltweit geltende Zölle in Höhe von 10 Prozent in Kraft getreten. US-Präsident Donald Trump hatte bereits am vergangenen Freitag eine entsprechende Ausführungsbestimmung unterzeichnete, die um Mitternacht Washingtoner Zeit (6.00 MEZ) in Kraft getreten ist. Noch am Wochenende hatte Trump zwar gedroht, den Satz auf 15 Prozent anzuheben. Hierzu gibt es aber noch keine entsprechende Anordnung.

Industrie erwartet Belebung der Exporte

MÜNCHEN - Nach langer Talfahrt mehren sich in der deutschen Industrie die Zeichen für eine Erholung der Exporte. Neben dem allgemein etwas optimistischeren Geschäftsausblick für die kommenden Monate sind auch die Hoffnungen der Unternehmen auf ein verbessertes Auslandsgeschäft im Februar gestiegen. Der monatliche Indikator des Ifo-Instituts zu den Exporterwartungen der Unternehmen kletterte von minus 0,8 Punkten im Januar auf nunmehr plus 2,6 Punkte. Ausgenommen bleibt mit der chemischen Industrie allerdings einer der wichtigsten deutschen Industriezweige.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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AXC0230 2026-02-24/17:05

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