ROUNDUP: Indus Holding spürt Zollbelastungen - Ergebnisse im Rahmen der Ziele
Die Indus Holding
Das Papier lag am Mittag 2,5 Prozent im Plus bei 30,80 Euro. Damit
machte es einen kleinen Teil der Gewinnmitnahmen der vergangenen
zwei Wochen wieder wett. Davor hatte der Kurs Mitte Februar mit
33,70 Euro noch ein Vierjahreshoch erreicht. Mit einem Kursplus von
gut neun Prozent hat die Aktie seit Jahresbeginn auch fast doppelt
so stark zugelegt wie der Nebenwerte-Index SDax
Experte Thomas Wissler vom Analysehaus MWB Research attestierte dem Unternehmen ein solides Schlussquartal, das eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal aufweise und die Erwartungen weitgehend erfüllt habe. Zudem falle der Auftragsbestand höher aus als ein Jahr zuvor und signalisiere für 2026 eine gute Geschäftsentwicklung. Dank dem Abschneiden beim freien Mittelzufluss und wegen des zu erwartenden weiteren Schuldenabbaus bleibe die finanzielle Flexibilität des Unternehmens intakt.
Vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen sowie vor Sonderposten ging der Gewinn (bereinigtes Ebita) von Indus im vergangenen Jahr von zuvor 153,7 auf 147,8 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge fiel um 0,4 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent. "Protektionismus und geopolitische Unsicherheiten haben die Märkte weiter 2025 gefordert", sagte Unternehmenschef Johannes Schmidt laut Mitteilung. Mit den Werten erreichte Indus seine seit Mai gültige Prognose. Den Ausblick für 2026 gibt es zusammen mit den detaillierten Zahlen am 24. März./men/tav/stk
ISIN DE0006200108
AXC0148 2026-02-24/12:39
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