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USA: Michigan-Konsumklima steigt weniger als erwartet

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar weniger als erwartet verbessert. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg laut der am Freitag veröffentlichten zweiten Schätzung um 0,2 Punkte auf 56,6 Punkte. In einer ersten Schätzung war noch ein deutlicherer Anstieg auf 57,3 Punkte ermittelt worden.

Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich - wenn auch nicht so deutlich wie zunächst ermittelt. Die Erwartungen trübten sich hingegen wie erwartet ein.

"Insgesamt nehmen die Verbraucher keine wesentlichen Unterschiede in der Wirtschaftslage gegenüber dem Vormonat wahr", kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Etwa 46 Prozent der Verbraucher erwähnten spontan, dass die hohen Preise ihre persönlichen Finanzen belasten; dieser Wert liegt seit sieben Monaten in Folge über 40 Prozent."

Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher sind gesunken. Auf Sicht von einem Jahr wird eine Inflationsrate von 3,4 Prozent erwartet. Zuvor waren es noch 4,0 Prozent gewesen. Die längerfristigen Inflationserwartungen (5 bis 10 Jahre) verharrten bei 3,3 Prozent. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen./jsl/he

AXC0179 2026-02-20/16:49

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