USA: Private Konsumausgaben steigen etwas stärker als erwartet
In den USA haben die privaten Konsumausgaben im Dezember etwas stärker angezogen als erwartet. Zum Vormonat legten sie um 0,4 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Die privaten Einkommen stiegen wie erwartet um 0,3 Prozent.
Zudem fielen aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Inflation im Jahresvergleich etwas höher aus als erwartet. Der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, lag bei 2,9 Prozent. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, betrug 3,0 Prozent. Volkswirte hatten bei beiden Werten 0,1 Prozentpunkte weniger auf dem Zettel gehabt.
Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Ende Januar hatte sie den Leitzins nach drei Senkungen erstmals wieder unverändert gelassen. Aktuell ist angesichts zuletzt robuster Konjunkturdaten unklar, ob und wie schnell die Fed die Geldpolitik in diesem Jahr lockert./la/jsl/he
AXC0155 2026-02-20/15:08