ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste nach starkem Vortag
Seinem starken Vortag mit einem
Befreiungsschlag über der Marke von 25.000 Punkten hat der Dax
am Donnerstag etwas Tribut gezollt. Der deutsche
Leitindex verlor in der ersten Handelsstunde 0,48 Prozent auf 25.157
Punkte.
Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder
einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit war er zugleich
näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten herangerückt, das
ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab am
Donnerstag um 0,22 Prozent auf 31.673 Zähler nach. Der
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,5 Prozent.
Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch erholt. Ihr
Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz
halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll
ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen
Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine
Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer
den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich
unter den Erwartungen liege. Die Papiere rutschten am Dax-Ende um
mehr als 5 Prozent ab.
Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia gab
den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, sie gewannen auf den
vorderen Plätzen im Dax 1,8 Prozent.
Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung der UBS für Freenet
den Papieren des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von
6,7 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten
Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS
dagegen legten um 3,5 Prozent zu, hier riet die UBS
zum Kauf.
Abwärts um 5,5 Prozent ging es für Flatexdegiro trotz
Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig,
hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers
für 2026 unter der Erwartung.
Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie
seien schwächer als befürchtet. Positiver äußerte er sich zum
Ausblick des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen. Die Aktien gaben
um 1,6 Prozent nach./ajx/jha/